Tag des geweihten Lebens

40 Tage nach Weihnachten, am 2. Februar, dem Fest der Darstellung der Herrn, ist weltweit der „Tag des geweihten Lebens“. Diesen hatte Papst Johannes Paul II. eingeführt, um die Wertschätzung von Orden und anderen Gemeinschaften geistlichen Lebens zu fördern. Er wurde erstmals im Jahr 1997 begangen.
Christus, das Licht der Welt, spiegelt sich im Leben von geweihten Frauen und Männern wider. Aber nicht nur sie sind dazu berufen: Alle Christen sollen das Licht des Glaubens weitertragen.
Was meint Berufung? Und wo entdecke ich sie heute? Am 30.Januar haben wir Schwestern bei einem Besinnungstag in kleinen Gruppen uns dazu ausgetauscht.
Als Franz von Assisi das Evangelium von der Jüngerberufung hörte, wurde ihm klar, dass auch er gemeint war. Er sagte: das ist es, was ich suche. Und er entschied sich, für das Evangelium Jesu Christi als Maßstab seines Lebens. In diesen seinen Spuren gehen auch wir.
Jesus, menschgewordener Gottessohn, dargestellt im Tempel von Jerusalem! Lass uns dich mit den Augen unseres Glaubens sehen, wie einst Simeon und Hanna. Hilf uns den Weg unserer Berufung voll Liebe und Treue zu gehen. Lass uns erfahren, dass du allezeit an unserer Seite gehst. Amen.
