Biologische Garten- und Landschaftspflege

Hausmeister Manuel beim pikieren der Sonnenblumen        90 Tontöpfe sind gefüllt mit Stroh        Hausmeister Hans beim Aufhängen der Tontöpfe an den Bäumen

Sie, unsere Hausmeister, haben sich kundig gemacht und sind jetzt mit Eifer daran, den Garten, die Obstbäume, vorzubereiten auf das Wachsen und Reifen. Wer auf biologischen Pflanzenschutz setzt, kommt an Nützlingen nicht vorbei, sagen unsere Hausmeister. Ohrwürmer sind solche Nützlinge, werden auch fleißige Blattlausjäger genannt. Blattläuse und andere Insekten sind wiederum Schädlinge für die Obstbäume. Um sich vor ihnen zu schützen, füllten unsere Hausmeister 90 kleine Tontöpfe mit Stroh, verschlossen sie mit Drahtgitter und hängten sie an die Obstbäume. Damit ist das Quartier bereitet für Nützlinge und Schädlinge. Mal schauen, ob sie dort einziehen, damit unsere Äpfel ungestört wachsen und reifen können.

Zahlreiche Sonnenblumen werden pikiert. Einerseits sind Sonnenblumen ganz einfach sonnig schön. Andererseits bieten ihre Kerne Nahrung für die vielen Vögel in unserem Garten.

Der Frühling kann kommen!

Schwester Maria Caritas Hengl feiert 101. Geburtstag

Mit Schwester Maria Caritas Hengl dürfen wir am 27. März 2023 einen besonderen Geburtstag feiern. Unsere Mitschwester vollendet ihr 101. Lebensjahr. Sie spricht dazu humorvoll: „Das hätte ich doch niemals gedacht, dass ich so alt werde!“ Ein gewisses Staunen klingt in ihren Worten mit und eine große Dankbarkeit für die vielen Lebensjahre, die ihr geschenkt sind. Schwester Maria Caritas durfte mit elf Geschwistern auf dem landwirtschaftlichen Anwesen ihrer Eltern heranwachsen. Der Kontakt zu ihrer Familie war und ist ihr immer wertvoll gewesen und solange es ihr möglich war, hat Schwester Maria Caritas Briefe an ihre Geschwister, an Neffen und Nichten geschrieben und Neuigkeiten ausgetauscht. So freut sie sich sehr, dass ihr Schwester und ihr Bruder heute zur Geburtstagsfeier kommen können und von einem Neffen und einer Nichte begleitet werden. Am Vormittag gratulierten die Mitschwestern, der Landtagsabgeordnete Herr Bernhard Seidenath, die stellvertretende Landrätin Frau Martina Purkhardt und Herr Bürgermeister Dieter Kugler. Die Mitarbeiterinnen des Schwesternaltenheims überraschten Schwestern Maria Caritas mit einem hübschen Türkranz und einem liebevoll geschmückten Frühstückstisch.

 

 

 

Wenn Spiritualität in die Jahre kommt!

Thema des Schwesterntreffens                               Referentin Frau Dr. Habersetzer     Generaloberin Sr. M. Gabriele

Beim Schwesterntreffen am Mittwoch, den 22.März 2023, in Schönbrunn, referierte Frau Dr. Marianne Habersetzer, Theologin und Pastoralreferentin i.R., zum Thema „Wenn Spiritualität in die Jahre kommt – Gedanken zu Spiritualität und Glaube“. Sie stellte ihre Überlegungen vor zu „Alter neu denken in Gesellschaft und Kirche“ und „zu der Frage, was wissen wir eigentlich von Spiritualität und Glaube älterer und alt gewordener Menschen“. Zusammenfassend stellte sie fest, im Alter gilt es, die Chancen der jeweiligen Lebenssituation zu nützen, die Zumutungen anzunehmen, die Erfüllungen auszukosten. Es gilt, zurückzuschauen in die Lebensgeschichte, das Zeitliche zu segnen, ein Leben lang im Aufbruch zu sein, bis meine Zeit in eine immerwährende Zeit heimkehrt.

Es war die reiche persönliche und berufliche und glaubensvolle Lebenserfahrung von Frau Dr. Habersetzer zu spüren, ihre positive Einstellung zum Weg des Alt werdens. Sie hat uns die Weite und Tiefe dieses Weges vor Augen geführt. Wir sind dankbar dafür.

Fasten macht frei

Fasten, die dritte Empfehlung in der österlichen Bußzeit. Fasten befreit von der Angst, zu kurz zu kommen und vom Zuviel: zu viel essen, zu viel Konsum. Fasten befreit zu Einfachheit und Genügsamkeit und stärkt die Beziehung zu sich selbst. Fasten schärft den Blick nach innen und hilft, die eigene Lebensart zu überdenken und sich von manchem Ballast zu befreien. Was brauche ich wirklich zum Leben? Was tut mir gut? Was reicht aus, damit ich glücklich bin?

(Aus der Predigt von Pfarrer Michael Bartmann am Aschermittwoch 2023)

Besinnungstag in der Fastenzeit zum Thema „Wie lässt sich Gott im HEUTE in dieser Welt erfahren“?

       Pfarrer Bartmann und Sr. Jeslin                                                             Stärkung bei Kaffee und Kuchen

Wie lässt sich Gott im HEUTE in dieser Welt erfahren? Wie und wo spricht Gott in meinem Leben? Das war das Thema des diesjährigen Besinnungstages in der Fastenzeit am Freitag, den 17. März mit Herrn Pfarrer Bartmann. Vorab erhielt jede Schwester ein Merkblatt mit Grundgedanken zum Evangelium Mk 12,28b-34 und mit Fragen zum Nachsinnen den Tag über, z.B. Wie kann ich im Alltag den Glauben weitergeben und eine Botin des Glaubens werden?“. Bei der morgendlichen Eucharistiefeier stellte Pfarrer Bartmann in einem Impuls seine Gedanken zum Evangelium vor.

Am Nachmittag war ein Treffen im Refektor im Schwesternaltenheim Haus St. Raphael, damit auch unsere älteren Schwestern teilnehmen konnten. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen führte Herr Pfarrer Bartmann in das Thema ein „Wie lässt sich Gott im HEUTE in dieser Welt erfahren? „Wie und wo spricht Gott in meinem Leben?“ .

Aussagen waren u.a.: Durch die Hl. Schrift, AT und NT, durch das Lehramt der Kirche z.B. durch die Konzilstexte des II. Vaticanum, durch die Zeichen der Zeit. Gottesbegegnungen geschehen  individuell und auch gemeinschaftlich. Stille, Ruhezeiten, Gebet, Meditation, Unterscheidung der Geister, sind Elemente für das „Hören“ und „Sehen“ und „Wahrnehmen“. Gottes Wort, Momente der tiefen Gottesbegegnung, verwandeln uns. Gott spricht nicht eindeutig, sondern vielfältig. Oft ist es ein Ringen, den rechten Weg daraus für das HEUTE zu erkennen. So zum Beispiel auch beim Synodalen Weg.

„Miteinander Kirche sein“, das Primizmotto von Herrn Pfarrer Bartmann, das spürten wir an diesem Nachmittag wieder ganz besonders.

Beten macht frei

 

Beten, eine weitere Säule in der Fastenzeit. Beten befreit von der Angst vor der Zukunft und von der Angst, nicht geliebt und akzeptiert zu werden. Beten befreit zu innerer Ruhe und Frieden, und stärkt die Beziehung zu Gott. Es schenkt Gelassenheit, weil man das, was man selbst nicht tragen und bewältigen kann, Gott überlässt. Weil man sich und sein Leben Gott anvertraut, ist man nicht gezwungen, sich selbst allzu wichtig zu nehmen. (Aus der Predigt von Pfarrer Michael Bartmann am Aschermittwoch 2023).

75. Geburtstag von Schwester Maria Johanna Süß

Am 09. März 2023 durfte unsere Schwester Maria Johanna ihren 75. Geburtstag feiern. Bei der Eucharistiefeier am Morgen gratulierte ihr Pater Manfred Karduck, Oblate des heiligen Franz von Sales, mit sehr persönlichen Worten, die er mit der Deutung der liturgischen Texte und ihren Bildern verband. Schwester Johanna möge immer „einen guten Draht nach oben haben, im Blick auf Gott ihre Entscheidungen treffen, aus der Beziehung zu ihm Kraft Zuversicht schöpfen. Ihr Glaube möge sie tragen und halten, wie die Wurzeln einen Baum.“ Zahlreiche Gratulanten stellten sich während des Tages ein und überbrachten ihre Glückwünsche, mehrfach gab es dabei Musik und Gesang. Sicherlich wird der Geburtstag hineinklingen in die nächsten Tage und Schwester Maria Johanna darf weiterfeiern mit ihren Verwandten, mit lieben Freunden und Bekannten. Möge Schwester Maria Johanna an allen neuen Lebenstagen erfahren, was ihr Schwester Maria Benigna bei ihrem Glückwunsch zugesungen hat: „Das wünsch‘ ich Dir, dass immer einer bei Dir ist, der sagt und spricht: Fürchte Dich nicht!“

Die Franziskanische Ordensregel neu verstehen

        Sr. M. Barbara wählt eine Karte aus

Die Franziskanische Ordensregel neu verstehen. Dies war das Thema beim Treffen einer Gruppe von Schwestern. Als Einstieg in den Austausch wählte jede Schwester eine Karte (siehe Photo), die sie besonders angesprochen hat. In der ersten Runde teilten wir einander mit, warum wir die Karte auswählten, was mich dabei angesprochen hat und wie ich das Erkannte auf mein Leben beziehe. Der zweite Schritt war dann das Lesen eines Kapitels aus „Regel und Leben der Brüder und Schwestern vom Regulierten Orden des heiligen Franziskus“. Wir teilten einander mit, wie wir die Weisungen des Heiligen Franziskus verstehen und wie wir dies ins HEUTE umsetzen können. Eine schöne inspirierende Übung, die uns den Reichtum des Franziskanischen Erbes neu aufstrahlen ließ.

Teilen – Almosen geben

„Der wahre Sinn der Fastenzeit liegt nicht im Verzichten“ hat der große Theologe Karl Rahner einmal gesagt. Er liegt in der Hinkehr zu Gott; zum Nächsten und mir selbst. So ist das Almosen geben, das Teilen, eine der drei Säulen der Fastenzeit, sozusagen Konkretion des christlichen Liebesgebotes.

Teilen befreit von Gier, Egoismus und Habsucht, stärkt die Beziehung zu den Menschen, schafft Gemeinschaft und Vertrauen. Es geht dabei nicht nur um das Spenden von Geld. Genauso befreiend ist das Teilen von Zeit, von Leid und Schmerz, und von Freude und Glück. Teilen heißt, den anderen zu einem Teil seines eigenen Lebens werden zu lassen, und das macht frei. (Aus der Predigt von Pfr. Michael Bartmann am Aschermittwoch in der Kirche St. Josef)

90. Geburtstag von Schwester Maria Goretti Sippel

Sr.M.Elisabeth   Sr. Maria Goretti (Mitte)   Sr. M. Laurentia   Sr. M. Johanna  (von links)

Am 23. Februar 2023 durften wir mit unserer Schwester Maria Goretti deren 90. Geburtstag feiern. Nach mehreren Wochen, in der das gesundheitliche Befinden sehr schwankte, konnte Schwester Maria Goretti ihren Geburtstag bei guten Kräften begehen. Sie freute sich über die Gratulationsrunde mit den Schwestern der Generalleitung, der 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Röhrmoos, Frau Andrea Leitensdorfer und dem Leiter des Pfarrverbandes Röhrmoos-Hebertshausen, Herrn Pfarrer Michael Bartmann. Über den Tag verteilt stellten sich weitere Gratulantinnen und Gratulanten ein und so manches Geburtstaglied erklang. Herr Markus Holl, Vorstand der Viktoria-von-Butler-Stiftung, überraschte Schwester Maria Goretti mit einem bunten Blumenstrauß und überbrachte stellvertretend die Grüße der Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen aus dem Franziskuswerk Schönbrunn. Viele erinnern sich an Schwester Maria Goretti in ihrer Aufgabe als Lehrerin in den Fächern Religion und Werken an der Johannes-Neuhäusler-Schule, als Leiterin des Freizeitclubs oder beim Verkauf im Schönbrunner Kramerladen. Ebenso war über viele Jahre die Gestaltung des Kirchenschmucks der Kirche St. Josef in der Verantwortung von Schwester Maria Goretti, eine Aufgabe die ihrer Liebe zu Blumen und ihrer Kreativität sehr entsprach.