Weihnachtsfeier von Mitarbeitenden und Schwestern

„Das Jahr neigt sich dem Ende zu – eine Zeit, in der wir gemeinsam auf das Vergangene zurückblicken und die Momente der Zusammenarbeit, des Engagements und der Begegnung besonders schätzen. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr alle gemeinsam den Abend in unserem neuen Haus St. Margaretha verbringen – ein Ort, der für einige von uns noch neu ist, für andere vertraut und der uns alle willkommen heißt. Lassen Sie uns gemeinsam feiern, ins Gespräch kommen und die festliche Jahreszeit miteinander genießen.“ zitiert aus dem Einladungsschreiben der Generaloberin Sr. M. Gabriele. Schon zu Beginn der Feier stellte sich eine entspannte und fröhliche Atmosphäre ein. Sr. M. Gabriele fand im Rückblick auf das vergangene und durch die Umzüge außerordentliche Jahr 2025,  wertschätzende Worte für die Mitarbeitenden und Schwestern zum Miteinander und Füreinander und bedankte sich für die vielfältigen Dienste. Sr. M. Barbara erfreute mit einer besinnlichen Weihnachtsgeschichte und der Klosterwirt sorgte für ein köstliches kulinarischen Essen. Ein Highlight war die Ehrung von acht Mitarbeiterinnen für das Dienstjubiläen von 5,  20 , 25  und 30 Jahren. Ebenso die Verabschiedung einer Mitarbeiterin in den Ruhestand nach 24 Jahren in der Betreuung der altgewordenen Schwestern. Es war ein lebendiges, ein besinnliches, ein humorvolles Beisammensein.

   

Das schön geschmückte Refektor                                        Liebevoll dekorierteTische                           Der Klosterwirt Herr Strobl und Frau Zandl 

  Sr. M. Consilia mit Fanny                                                         Irene mit Dimitri                              Ehrung von acht Mitarbeiterinnen durch Sr. M. Gabriele

10 Jahre Viktoria-von-Butler-Stiftung

„Wir haben uns in dieser Stunde hier in der Kirche St. Josef versammelt, um Dank zu sagen – Dank für 10 Jahre Viktoria-von-Butler-Stiftung, Dank für eine Weggemeinschaft, die trägt, und Dank für Menschen, die sich mit Herz, Verstand und Hingabe für die einsetzen, die unsere besondere Zuwendung brauchen. Die Viktoria-von-Butler-Stiftung, die wir vor zehn Jahren gegründet haben, ist zu einem Zeichen dieses Weges geworden. Sie erinnert uns an den ursprünglichen Impuls unserer Gründerin: Menschen, die benachteiligt sind, zu schützen, zu stärken, und ihnen ein würdiges, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dieser Auftrag ist heute so aktuell wie damals – vielleicht sogar dringlicher.

Vor 10 Jahren beim Gründungsgottesdienst haben wir die Kerze entzündet, die auch heute brennt. Damals und heute erinnert sie: Gott ist in unserer Mitte. Uns Schwestern wurde beim Festakt das Tuch übergeben, das hier auf den Altarstufen liegt. Es war verbunden mit der Bitte, dass wir das Wachsen und Werden der Viktoria-von Butler-Stiftung mit ihren Stiftungszwecken mittragen in unserem Beten. Ich darf Ihnen zusagen, wir Schwestern kommen dieser Bitte in ehrlicher Verbundenheit und mit Ihnen nach. Wir vertrauen, dass Gott mit Ihren Gaben und Talenten wirkt und alles Engagement in seiner Hand geborgen liegt.“

Zitat aus dem Grußwort der Generaloberin Sr. M. Gabriele Konrad, gesprochen beim Gottesdienst zu „10 Jahre Viktoria-von-Butler-Stiftung“ am 08.Dezember 2025

Frau Anni Kreitmair verabschiedet sich

Frau Kreitmair hat 24 Jahre in unserem Schwesternaltenheim für unsere altgewordenen und pflegebedürftigen Schwestern gearbeitet und hat in der Franziskuswerk Akademie die Ausbildung zur Altenpflegerin absolviert. Am 01.Dezember 2025 ist sie nun in den wohlverdienten Ruhestand getreten. In all den Jahren haben unsere Schwestern zur „Anni“ wie sie zu sagen pflegten, eine gute Beziehung aufbauen können und sie danken ihr für ihren liebevollen Dienst. Achtsam und umsichtig betreute Frau Kreitmair mit viel Fachkompetenz die Schwestern. Sie selber hat, so sagte sie, in ihrem Dienst ganz viel Zuneigung und Mitgefühl erfahren dürfen. Nun wollte sie sich von allen Schwestern bei einer Kaffeerunde verabschieden und hat dazu feine und leckere Kuchenvariationen mitgebracht.

Frau Kreitmair mit Schwestern                                                           Selbst gebackenen leckere Kuchenvariationen

 

Dankesworte und Abschiedsworte von Frau Kreitmair                 Sr. M. Gabriele übergibt  den Segenswunsch „Pace e bene“

Besuch von Bischof Nikolaus

Alle Jahre wieder kommt der Nikolaus zu uns Schwestern              Er verliest eine „himmlische“ Botschaft

 

Er hat auch Gaben mitgebracht                                     Sr. M. Gabriele dankt dem Nikolaus für sein Kommen und für die Gaben

Auf, wir wollen gehen im Licht des Herrn

Jedes Jahr am Abend des 1.Adventsonntag stimmen wir Schwestern uns ein in den Advent. Das Leitwort, das Erzbischof Kardinal Reinhard Marx für den Advent 2025 vorgelegt hat ist auch unser Geleitwort durch den Advent. In diesem Jahr lautet es: „Auf, wir wollen gehen im Licht des Herrn“ genommen aus dem Buch Jesaja 2,5. Manchmal gehen wir Wege nicht freiwillig, unbekannte und weite Wege liegen vor uns und manche Wege überraschen uns. Diese Gedanken begleiteten uns an diesem Abend. Wenn wir uns in diesem Advent wieder neu auf den Weg machen – Das Licht Gottes sei mit uns, so beteten wir gemeinsam.

        Kerzen an den Tischen in unserem Refektorium                                erhellen den abgedunkelten Raum    

Schwester Maria Benigna Sirl feiert ihren 75. Geburtstag

Schwester Maria Benigna wurde am 18. November 1950 in Aiglsbach geboren und wuchs dort zusammen mit ihrem Bruder Sebastian in der Geborgenheit ihres Elternhauses auf. Ihr runder Geburtstag lädt sie ein zurückzuschauen und Erinnerungen an die Eltern, die Familie, an Freunde und Bekannte, an Mitschwestern und viele Weggefährtinnen und Weggefährten werden lebendig. Schwester Maria Benigna tut es mit viel Dankbarkeit im Herzen. Auch schwere Stunden galt es zu durchleben, Sterben, Krankheit, persönliche und berufliche Herausforderungen. Sie alle prägen ein Leben – und es ist schön wenn man sich darin, wie Schwester Maria Benigna, getragen verspürt von Gott und den Menschen. Schwester Maria Benigna schätzt es sehr, dass wir uns am Abend ihres Geburtstag immer zusammenfinden zur Eucharistischen Anbetung. Die Regelungen unserer Diözese haben es so gefügt. So mündet der Geburtstag mit frohen Feierstunden immer in den Ausklang mit Stille und Gebet.

Schwester Maria Benigna freute sich über die Gratulationen zum Geburtstag von den Mitschwestern, von Bürgermeister Dieter Kugler, von Frau Michaela Streich und Herrn Markus Holl, Vorstände der Viktoria-von-Butler-Stiftung und vieler weiterer Besucher. Eine besondere Freude war der Besuch ihrer Schwägerin und ihres Bruders. Sie fanden sich am Nachmittag zu einer frohen Runde gemeinsam mit Mitschwestern und Bekannten ein.

Tag der offenen Tür im Haus St.Margaretha

Das Haus St. Margaretha wurde in den Jahren 2021 bis 2025 für unsere alt gewordenen und betreuungsbedürftigen Schwestern generalsaniert. Ende März 2025 sind die Schwestern vom Haus St. Raphael in das fertiggestellte Haus St. Margaretha umgezogen und sind inzwischen bei all dem Neuen, das sie vorfanden, hier auch heimisch geworden. Nach und nach wurde das Haus weiter ausgestaltet. Am Freitag, den 14.November waren die Mitarbeitenden und Bewohner:innen der Viktoria-von-Butler Stiftung und des Franziskuswerks und am Samstag, den 15.November die Angehörigen der Schwestern zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Viele nützten die Gelegenheit, um zu sehen und sich zu informieren, wie wir Schwestern unsere Klosterräume gestaltet haben. Schon beim Eingang wurden die Besucher von Generaloberin Sr. M. Gabriele willkommen geheißen. Sie informierte als erstes zum barrierefrei gestalteten Haus und zu unseren Grundsätzen als Schwestern. In jeder Etage informierten weitere Schwestern und führten durch die Räume.

Eingang zum Haus St. Margaretha                  Gang im Erdgeschoss mit Zugang zum Refektor mit Küche                 Büro der Hausleitung        

Die Schneiderei                                                                   Gang vor dem Mehrzweckraum                                             Mehrzweckraum

Barrierefreier Zugang zum Betchor                 und zum                  Raum der Stille                                                    Ahnengalerie 

 

Gäste beim Mittagessen im Refektor                    Angebot der von den Schwestern mitgestalteten Kerzen      Südseite mit gestalteten Aussenanlagen 

          

Als Pilgerinnen der Hoffnung unterwegs durch die Zeit

                             Die Mitte im Stuhlkreis

Das Motto für das Heilige Jahr 2025 hat noch der verstorbene Papst Franziskus ausgerufen. Es lautet „Pilger der Hoffnung“.

Das Konzept des „pilgernden Gottesvolkes“ war ein zentrales Ergebnis des II. Vatikanischen Konzils von 1962-1965, das die Kirche als eine Gemeinschaft von Gläubigen versteht, die gemeinsam auf den Weg durch die Geschichte sind.

Wir Franziskanerinnen von Schönbrunn haben uns zum Motto „Pilger der Hoffnung“ schon mehrmals ausgetauscht.  Auch wir sehen uns als Gemeinschaft „Als Pilgerinnen der Hoffnung unterwegs durch die Zeit“. Es war das Thema zu dem wir, neun Schwestern, uns am vergangenen Montag austauschten. Jede Schwester teilte ihre Eindrücke und Erfahrungen zu den Texten mit, die uns vorgelegen sind. Hoffnung wurde spürbar im Nachdenken und miteinander teilen. Der Austausch mündete in das Lied „Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke mein Licht, Christus meine Zuversicht, auf dich vertraue ich und fürchte mich nicht.“

Gedenken an die Verstorbenen

Die letzten Rosen auf den Gräbern                                     Ein schönes Gesteck                    Eine  liebevoll angepflanzte Grabreihe auf dem Klosterfriedhof

Im Allerseelenmonat November besuchen und schmücken wir die Gräber unserer Lieben, erinnern uns an das, was sie waren und was sie uns bedeutet haben und beten, dass Gott ihnen das Leben in Fülle schenke.
Das Bewusstsein in einer solch großen Gemeinschaft zu stehen, die den Weg des Glaubens vorausgegangen ist, kann uns ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit geben. Wir sind ja nicht auf einem Weg, den noch niemand gegangen ist. Vielmehr sind viele vor uns auf diesem Weg des Glaubens an ihr Ziel gelangt, Menschen wie wir, schwach und von manchem angefochten. Was Gottes Gnade an ihnen getan hat, kann sie auch an mir tun, wenn ich nur bereit bin, mit Gott mit zu arbeiten und ihm zu vertrauen.

Schwester Maria Matthia Huber feiert ihren 85. Geburtstag

 

Am Allerheiligenfest 1940 wurde unsere Schwester Maria Matthia Huber in Westerhausen in der Gemeinde Schnaitsee geboren. Dass ihr Geburtstag immer mit diesem besonderen Feiertag verbunden ist, empfindet sie als Geschenk. „Allerheiligen ist ein Tag des Gebetes mit einer besonderen Aufmerksamkeit für geschenktes und vollendetes Leben“, so brachte es Schwester Maria Matthia heute Vormittag ins Wort. Die Schwestern der Generalleitung und Bürgermeister Dieter Kugler überbrachten ihr herzliche Glück- und Segenswünsche. Beim gemeinsamen Mittagessen gratulierten alle Mitschwestern mit persönlichen Worten und dem Lied „Der Herr segne und behüte Dich“.

Schwester Maria Matthia blickt am heutigen Tag auf ihren Lebensweg in Familie und Schwesterngemeinschaft zurück. Sehr lebendig kann sie dabei von Erfahrungen erzählen, die ihr geholfen haben ihr persönliches Leben zu entfalten und sie für ihre Aufgaben im Dienst der Gemeinschaft zu stärken.

Schwester Maria Matthia freut sich auf die kommenden Tage, an denen sie zusammen mit ihren Schwestern, ihren Nichten und Neffen mit Familien, den 85. Geburtstag feiern darf