Nachrichten aus dem Vogelhaus

 

                      Das Vogelhaus                Sr. M. Fortunata mit dem jüngsten Sprössling (auf dem Zweig)         Eine kleine Auswahl der schönen, bunten Vogelschar

Auch das gibt es bei den Franziskanerinnen in Schönbrunn: Ein Vogelhaus mit verschiedenen, farbigen Kanarienvögeln, Wellensittichen…..! Sr. M. Fortunata führt die Tradition unserer verstorbenen Sr. M. Notgera fort. Auch diese hielt es mit den Vögeln und hatte sogar mehrere Papageien. Sr. M. Fortunata sorgt fürsorglich für ihre Vögel und freut sich über jeden Nachwuchs. Dem jüngsten Sprössling (siehe Foto in der Mitte) hat sie sogar die stark verschmutzten Füßchen gewaschen und er ließ es sich gerne gefallen, ja, er hat das Fußbad offensichtlich genossen. Weiterhin viel Glück und Freude wünschen wir unserer Schwester mit ihren Vögeln.

Herr Valentin Schmitt verabschiedete sich nach 17 Jahren als Geschäftsbereichsleiter Arbeit und Förderung im Franziskuswerk Schönbrunn

Sr. M. Johanna, Hr. Valentin Schmitt, Sr. M. Barbara, Sr. M. Benigna (von links)

Herr Valentin Schmitt begann seine Tätigkeit im Franziskuswerk Schönbrunn im Mai 2005. Als Sozialpädagoge und Betriebswirt hatte Herr Schmitt beste Voraussetzungen für die anspruchsvolle Tätigkeit als Leiter des Bereiches Arbeit und Förderung im Franziskuswerk Schönbrunn. 17 Jahre hindurch gestaltete und leitete er diesen wichtigen Sozialbereich für Menschen mit Behinderung und deren Anrecht auf Teilhabe am Arbeitsleben zusammen mit vielen Mitarbeiter:innen. Am 1.September beginnt nun seine Freistellungsphase als Übergang in den Ruhestand. Es war Herrn Schmitt ein Bedürfnis, so seine Worte, sich auch bei uns Schwestern zu verabschieden. Über die vielen Jahre fühlte er sich mit uns Schwestern sehr verbunden. Bei Kaffee und Kuchen konnten wir Schwestern uns mit ihm über gemeinsam Erlebtes austauschen. Herr Schmitt betonte, dass er sich immer der Wurzeln des Franziskuswerkes bewusst war und dies auch in seiner Tätigkeit zum Ausdruck brachte. Stellvertretend für Generaloberin Sr. M. Gabriele, die wegen Urlaub nicht anwesend war, dankte Sr. M. Barbara Herrn Schmitt für seine Loyalität und seinen langjährigen Dienst in Schönbrunn. Sie wünschte ihm Gottes Segen für die neue Lebensphase und gab ihm ein Präsent aus der Klosterküche mit auf den Weg.

Sanierungsmaßnahme Haus St. Margaretha – es geht los!

Nach den bisherigen Rückbaumaßnahmen beginnen in diesen Tagen die Rohbauarbeiten für die Sanierung unseres Hauses St. Margaretha. Dies hat zur Folge, dass ab sofort die Baustelle großräumig gesichert wird und daher die Nutzung der Wege südlich und nördlich von Haus St. Margaretha (siehe Fotos) für Fahrten nicht mehr zur Verfügung stehen und für Fußgänger erheblich eingegrenzt werden. Der barrierefreie Zugang zur Kirche St. Josef bleibt während der gesamten Bauphase geöffnet.

Es ist deshalb erforderlich, ab sofort den Hofmarkweg nördlich des Hauses St. Bonifaz und südlich den Kräuterweg als Wegeführung zum Schloss und zu den Häusern St. Maria, St. Anna, St. Notburg und St. Klara zu benutzen.

85. Geburtstag von Schwester Maria Seraphine

Am Freitag, den 22. Juli 2022 feierte Schwester Maria Seraphine ihren 85. Geburtstag. Am Vormittag stellten sich die Schwestern der Generalleitung, Herr Pfarrer Michael Bartmann, Leiter des Pfarrverbandes Röhrmoos-Hebertahausen, Frau Andrea Leitensdorfer, Dritte Bürgermeisterin der Gemeinde Röhrmoos und Herr Markus Holl, Vorstand der Viktoria von Butler Stiftung, als Gratulanten ein. Schwester Maria Seraphine erzählte dabei Erinnerungen aus ihrer Kindheit, die berühren und in heutiger Zeit durchaus nachdenklich stimmen. Der einstündige Fußweg von Grundschulkindern zur Schule, der Unterricht aller Schulstufen in einem Klassenraum, das Eingebundensein der Familien in die vielerlei Aufgaben in landwirtschaftlichen Anwesen oder kleinen Handwerksbetrieben….

Schwester Maria Seraphine wuchs im Kreis von acht Geschwistern auf. Die Freude ist groß, dass am Sonntag einige Angehörige zur Feier des Geburtstags nach Schönbrunn kamen.

Pfarrer Rudolf Eichhammer feiert 25jähriges Priesterjubiläum

       Gratulanten mit dem Jubilar Pfarrer Rudolf Eichhammer (dritter von links)

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ mit diesen Worten von Martin Buber begann Pfarrer Monsignore Michael Bartmann die Festpredigt zum 25jährigen Jubiläum von Herrn Pfarrer Rudolf Eichhammer. Von unzähligen Begegnungen könnte auch der Jubilar berichten: von freudigen, schmerzvollen, tiefen  Begegnungen, in denen Gott aufstrahlte. Der Weg von Herrn Pfarrer Eichhammer zum Priester begann erst in reifem Lebensalter. Er war zunächst viele Jahre in einem Fernmeldeamt und auch als Dolmetscher tätig, bis er, dem Ruf Gottes folgend, den Weg zum kirchlichen Beruf einschlug. Er wirkte neun Jahre als hauptamtlicher Diakon. 1997, im Alter von 54 Jahren, wurde er zum Priester geweiht. Seit 2014 wohnt Pfarrer Rudolf Eichhammer bei den Franziskanerinnen von Schönbrunn und ist im Pfarrverband Röhrmoos – Hebertshausen als Seelsorger i.R. tätig. Wir Franziskanerinnen sind dankbar, dass er so oft als möglich, in unserem Altenheim St. Raphael mit den Schwestern die Hl. Messe feiert. So schließen wir uns dem Wunsch von Pfarrer Msgr. Bartmann an, Gott schenke dem Jubilar Kraft und Zuversicht und den Segen Gottes für gute gelungene Begegnungen, bei denen er selber ein Segen für die Menschen sein kann.

Laudato si, mi Signore –

„Gelobt seist du, mein Herr“, sang der heilige Franziskus von Assisi im Sonnengesang. In diesem schönen Lobgesang besingt er Mutter Erde, die uns erhält und lenkt und vielfältige Früchte hervorbringt und bunte Blumen und Kräuter. „Laudato si“ so lautet auch der Titel der zweiten Enzyklika von Papst Franziskus aus dem Jahr 2015. Sie befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Themenbereich Umwelt- und Klimaschutz. Wir sind eingeladen, zu bedenken, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten.

Ganz franziskanisch und mit Aufmerksamkeit für unsere Mitwelt sind auch unsere Hausmeister unterwegs. So haben sie in unserem Garten eine kleine Blumenwiese gesät für heimische Insekten und Bienen.

Des weiteren haben unsere Hausmeister ein Insektenhotel wettergeschützt an die warme Holzwand eines Holzschuppens platziert. Zusätzlich zwei Holzkästen mit Blumen angebracht.

Wir freuen uns!😊😊😊

„Meine – unsere Erfahrungen in der Corona-Pandemie. Auswirkungen und Anregungen im Blick auf mein Gottesbild und mein Glaubensleben.“

 Schwestern von Schönbrunn und vom Karmel Dachau                         Sr. Michaela Maria Holzner                                           

So lautete der Titel des regionalen Schwesterntreffens, das am 7.Juli bei den Franziskanerinnen von Schönbrunn zusammen mit den Karmelitinnen aus dem Karmel Dachau in Schönbrunn stattfand. An diesem Nachmittag sollten wir Gelegenheit haben, mit dem Thema Corona die Geschehnisse und  Erlebnisse rund um Corona nochmals Revue passieren zu lassen. Schwester Michaela Maria, Missionsschwester vom Heiligsten Erlöser, moderierte das Zusammensein an diesem Nachmittag. Ihr Zitat von Karl Rahner „Das Leben das wir hinter uns gebracht haben, müssen wir wieder vor uns bringen und mit den Augen Gottes anschauen“ und der Leitfaden für die Gruppenarbeit, den sie vorstellte, führte zu regen Austausch in Gruppen. Die meisten von uns Franziskanerinnen von Schönbrunn waren ja im Januar/Februar 2021 fast gleichzeitig an Corona erkrankt, manche sehr schwer, drei Schwestern sind an Corona gestorben. So waren die Rückmeldungen auch sehr berührend. Besonders auch, als Generaloberin Sr. M. Gabriele mit bewegten Worten berichtete, dass sie in der damals schweren Zeit die Karmelitinnen von Dachau um Gebetshilfe gebeten hat und die Priorin Sr. Irmengard damals am Telefon sagte: Wir sollen etwas von unserer Last zu ihnen geben und sie und ihre Schwestern tragen mit „Pack alles in einen Rucksack…..“ Weitere Schwestern und Brüder aus dem Bereich der Vereinigung der Schwestern und darüber hinaus haben ihre Gebetshilfe zugesagt und sich immer wieder erkundigt. Sr. Irmengard vom Karmel Dachau berichtete, dass sogar der Landrat des Landkreises Dachau seine Sorge um die Schwestern ihr gegenüber äußerte und seine Hilfe angeboten hat. Allen wurde die positive Erfahrung des Zusammenhelfens in dieser Zeit bewusst „einer trage des anderen Last….“

         Herr Professor Dr. Ludwig Mödl    

Herr Professor Dr. Ludwig Mödl referierte im Anschluss an den Austausch zu „Auswirkungen und Anregungen im Blick auf mein Gottesbild und mein Glaubensleben.“ „Ist die Pandemie eine Strafe Gottes?“ so der erste Satz seiner Ausführungen. „Das ist es nicht, aber ein Fingerzeig Gottes“, so gleich der zweite Satz. Er nannte zwei Ursachen der weltweiten Verbreitung des Coronavirus: Die globalen Wirtschaftskontakte und die weltweiten Kontakte durch den Tourismus. Die Corona Pandemie zeigte uns wieder den Wert von Gemeinschaft und der Kommunikation. Aber ebenso die Gefährdungen der Gesellschaft durch Vereinzelung, Privatisierung von Gemeinschaft und Gottesbild und das Streben nach absoluter Autonomie. Wir müssen neu lernen, die einfachen Beziehungen zu pflegen z.B. das Grüßen, einfache Formen des Gebetes, eine alltagsnahe Frömmigkeit. Dies hilft uns, unsere Beziehung zu Gott und zueinander lebendig zu halten.

Das Zusammensein des Nachmittages endete mit der gemeinsamen Eucharistiefeier.

 

Frau Sigrun Wedler verabschiedet sich

    Generaloberin Sr. M. Gabriele und Frau Sigrun Wedler

Nach 12-jähriger Tätigkeit im Franziskuswerk Schönbrunn verabschiedete sich Frau Sigrun Wedler. 2010 begann Frau Wedler als Sekretärin im Sekretariat der Geschäftsführung des Franziskuswerk Schönbrunn. Zwei Jahre später wechselte sie in die Stabstelle Kommunikation und war bis zu Ihrem Ausscheiden als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Frau Wedler hat uns, die Franziskanerinnen von Schönbrunn, immer vorzüglich beraten und unterstützt. Sei es, dass es um Fragen der Homepage-Pflege-Aktualisierung ging, oder um das Verfassen von Presseberichten, um das Fotografieren bei verschieden Anlässen und so weiter und so fort. Wir schätzten die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Frau Wedler in all den Jahren sehr. Sr. M. Gabriele bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit und überreichte Frau Wedler zum Abschied ein Präsent aus der Klosterküche mit dem Wunsch, dass Gottes Segen auf allen ihren Wegen mit ihr sei.

75 Jahre Franziskanerinnen von Schönbrunn im Klostergut Harpfetsham. Feier am 19.Juni zusammen mit der Landvolkbewegung Traunstein/Palling

Generaloberin Sr. M. Gabriele begrüßt die Gäste      Rund 200 Gäste waren aus nah und fern gekommen          auch fesche Madl in Tracht aus Palling

Auszug aus der Begrüßungsrede von Sr. M. Gabriele:

Liebe Gäste, ich freue mich sehr, dass Sie an diesem herrlichen Sommertag hierher ins Klostergut Harpfetsham gekommen sind. Es ist der Sonntagvormittag, an dem sich nach langer und guter Tradition die Landvolkgruppe Palling zum Familiengottesdienst trifft. Und Ihre Verbundenheit mit unseren Schwestern und dem Klostergut Harpfetsham macht es möglich, dass wir bei diesem Gottesdienst und in den anschließenden Stunden bei Begegnung und Geselligkeit gemeinsam feiern dürfen, dass es inzwischen 75 Jahre sind, dass Franziskanerinnen von Schönbrunn hier in Harpfetsham leben, beten und arbeiten. Es ist ein guter Ort, an dem unsere Gemeinschaft viel Segen erfahren hat und das Wirken unserer Schwestern hoffentlich auch für die Menschen hier und in der Region fruchtbar geworden ist. Ich begrüße Sie alle von ganzem Herzen – auch im Namen meiner Mitschwestern – schön, dass Sie da sind! Namentlich nennen darf ich Sie Herr Pfarrer Kronast, der Sie heute dem Gottesdienst vorstehen, Sie Pater Ivo und mit Ihnen die anwesenden Mitglieder des Seelsorgeteams, des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung. Ich begrüße Sie Herr Diakon Hinterstocker und Euch die Ministranten. Ebenso begrüße ich den Kinderchor Palling unter der Leitung von Frau Kotte. Danke, dass Ihr alle gekommen seid und mit Eurem Dienst und Eurem Gesang dem Gottesdienst einen feierlichen Rahmen gebt.

        Zelebranten und Ministranten                                                    Kinderchor Palling                                            Erster Bürgermeister Franz Ostermaier (rechts)

Ich begrüße den ersten Bürgermeister der Gemeinde Palling, Herrn Franz Ostermaier, sowie den zweiten Bürgermeister, Herrn Johann Bohnert, mit den anwesenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäten. Ein herzliches „Grüß Gott!“ unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen unseren Nachbarn. Besonders begrüßen darf ich Herrn Hans Wimmer. Unser Hans ist mit seinen 61 Jahren im Klostergut Harpfetsham unser dienstältester Mitarbeiter überhaupt.

 

Unsere Mitarbeiterinnen Lisa und Evi im feschen Dirndl                             Unser Hans Wimmer                                                 Hans Mayer, KLB Palling

Besonders nennen darf ich ebenfalls Herrn Hans Mayer. Sie waren der Ansprechpartner in der Vorbereitung dieses Tage und Sie haben uns gemeinsam mit Ihrem Team mit viel Engagement und Tatkraft unterstützt. Ihnen und allen, die sich in der Landvolkgruppe Palling engagieren, ein aufrichtiges „Vergelts Gott!“.

Unser Klostergut und unsere Schwestern erfahren sehr große Wertschätzung und Anerkennung der Menschen hier in der Region. Auch Gäste, die zu Kursangeboten kommen, Urlauberinnen und Urlauber, die Erholung suchen und finden, Menschen, die bei stillen Tagen und geistlichen Angeboten neue Kraft schöpfen, erfahren Harpfetsham als besonderen Ort mit guter und gastlicher Atmosphäre. Sie sprechen von dem herrlichen Kulturdenkmal in wunderschöner Lage, verspüren die geistlichen Wurzeln und ihre Kraft, erleben die Freundlichkeit und Präsenz unserer Schwestern.

An dieser Stelle darf ich Euch beiden, Sr. M. Regina und Sr. M. Cäcilia, danken und Vergelt’s Gott sagen für Euren Dienst und Euer Da-Sein. Ich weiß es, viele der hier Anwesenden erleben es regelmäßig, und darüber hinaus noch sehr viel mehr Menschen, die nach Harpfetsham kommen. Ihr seid hier mit sehr viel Liebe zu dem Ort, mit viel Herzblut für die Menschen, mit innerer Überzeugung für das geistliche Leben, das Eure Kraftquelle ist.“

            

          Plakat  “ Leben – Beten – Arbeiten “                              Sr. M. Regina (links) und Sr. M. Cäcilia (rechts)     Plakat „Wenn Du meinst, dass es Dir gut tut, dann komm.“

Jubiläumsfeier im Klostergut Harpfetsham

 

                     Altarbild der Kirche in Harpfetsham                                       Der ehemalige Pfarrhof heute                                           Südseite mit Bundstadel

Das idyllisch vor den Salzburger Bergen gelegene Harpfetsham war bis 1941 Pfarrsitz von Palling. Seit 1946 ist es als Klostergut mit eigener Kirche im Besitz der Franziskanerinnen von Schönbrunn und dient heute als Beleghaus für Bildung und Erholung. Die Anfänge des Klostergutes Harpfetsham und seiner Kirche St. Nikolaus gehen auf das 12. Jh. und den Edelsitz der Herren von Herpoldsheim/Harpfoltsham (=Harpfetsham) zurück.  Wohl in der 2. Hälfte des 12. Jahrhundert ist Harpfetsham als Sitz des Pfarrers der Pfarrei Palling bezeugt. Erst im Februar 1941 wurde das Pfarramt in den Ort Palling verlegt, dann waren Schwestern vom Orden der „Englischen Fräulen“ heute bekannt unter dem Namen „Congregatio Jesu“ bis 1946 in Harpfetsham.

Die Geschichte der Franziskanerinnen von Schönbrunn im Klostergut Harpfetsham beginnt im Jahr 1946. Am 2. Februar 1946 pachtete die Kongregation den Pfarrhof mit dazugehörigem Grund. Da die Gebäude in schlechtem Zustand waren, begann man sofort mit Reparaturmaßnahmen und Renovierungsarbeiten. Damit war die erste Zeit der Franziskanerinnen von Schönbrunn in Harpfetsham vom Neuaufbau geprägt. Die viele Energie, die in die Renovierung und Erweiterung des Gutes investiert wurde, und die Schönheit und Idylle des Ortes ließen den Gedanken wachsen, das Gut zu kaufen, was im Jahr 1960 vollzogen wurde.

1979 wurde die Landwirtschaft aufgelöst, der Viehbestand verkauft und die Felder verpachtet. In den Jahren 1985 bis 1998 fanden noch einmal umfangreiche Renovierungen statt, wobei in der Kirche auch Fresken freigelegt wurden.

Durch seine Lage, seine Geschichte und seine Kunst ist das Klostergut Harpfetsham mit der Nikolauskapelle ein wirkliches „Kleinod“ des östlichen Chiemgaus.

                                                                                                                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                             Aufnahme Oktober 2020 (Trostberger Tagesblatt )