Transitus des heiligen Franziskus

In diesem Jahr begeht die franziskanische Familie weltweit ein besonderes Gedächtnis. Am 03. Oktober 2026 jährt sich zum 800. Mal der Transitus – Heimgang- des heiligen Franziskus. Aus diesem Anlass haben wir Franziskanerinnen am Samstag, den 03.Oktober zu einem besinnlichen Nachmittag in den Theatersaal in Schönbrunn eingeladen. Als Referenten konnten wir Herrn Weihbischof em. Dr. Bernhard Haßlberger gewinnen. Mit seiner unnachahmlichen Art hat er uns Texte der Heiligen Schrift erschlossen, die für den Glaubensweg  des heiligen Franziskus von besonderer Bedeutung waren. Etwa 40 Teilnehmer:innen folgten aufmerksam seinen Ausführungen und beteiligten sich am Austausch.

 

Nach der Erschließung der Schrifttexte und einer Pause bei Kaffee und leckeren Kuchen, schloss sich die Feier des Transitus, des Gedenkens an den Tod – den Heimgang- des Hl. Franziskus an. Begleitet von Instrumentalmusik lauschten alle berührt dem Bericht vom Sterben des heiligen Franziskus, wie es der Biograph Bruder Thomas von Celano aufgeschrieben hat. In den Fürbitten brachten wir uns und die Welt vor Gott und stellten für jedes Anliegen ein Kerzlein in die Mitte.

Franziskus hat in seiner Zeit viel in Bewegung gebracht. Mit den Worten „Ich habe das Meine getan, was Euer ist, möge Euch Christus lehren“ entlässt uns Franziskus in unsere Zeit hier und heute. Wir sollen Franziskus nicht nachahmen – das würde auch gar nicht gehen. Aber wir können immer wieder anfangen und uns anregen lassen von seiner Lebensgeschichte, von seinem Glaubensmut und Gottvertrauen.

Besuch aus dem Klostergut Harpfetsham

Mitarbeiter:innen aus dem Klostergut Harpfetsham starteten einen Betriebsausflug nach Schönbrunn, um ihre ehemaligen Schwestern und Arbeitskolleginnen Sr. M. Cäcilia und Sr. M. Regina zu besuchen.  Altbekannte und neue Mitarbeiterinnen trafen sich oder lernten sich kennen. Was für eine Freude über das Wiedersehen oder Kennenlernen auf beiden Seiten. Es wurde erzählt, was es Neues im Klostergut Harpfetsham gibt und die Schwestern erzählten von ihrem jetzigen Leben in Schönbrunn und begleiteten die Gäste zu einer Stippvisite durch das Dorf. Dieser Besuch ist ein Zeugnis gegenseitiger Wertschätzung und darf gerne wiederholt werden.

Treffen der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung

             Das Motto der Vorsehungs-Schwestern aus Münster                                                              Die sechs Koordinatorinnen des Treffens

Wir Franziskanerinnen von Schönbrunn tragen von unserer Gründung her den Kongregationsnamen „Dienerinnen der Göttlichen Vorsehung“.  Es gibt im deutschsprachigen Raum etwa sieben Gemeinschaften, die von der Ordensgründung her den Namen „Schwestern von der Göttlichen Vorsehung tragen. Seit dem Jahr 1994 findet alljährlich ein gemeinsames Treffen der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung statt, abwechselnd in den verschiedenen Gemeinschaften. In der Corona Zeit konnte es zweimal nicht stattfinden. In diesem Jahr war es das 30. Treffen, das vom 25.09. bis 27.09.26 in Schönbrunn stattfand und von unserer Sr. M. Johanna koordiniert wurde. Dazu reisten an:  Sr. Ursula und Sr. Hannelore aus Münster, Sr. Angelika aus Mainz,  Sr. Angelé aus Ribeauville`-Frankreich (Elsass),  und Sr. Daniellé aus Saint-Jean-de-Bassel – Frankreich. Themenarbeit, Austausch und Begegnung sind jeweils die Schwerpunkte dieser Tage. Fast alle Schönbrunner Schwestern konnten teilnehmen.

Alle hörten aufmerksam den Vorstellungen zu                             Die Kaffeepause gehörte dazu                                      Austausch zum Sonnengesang an den Tischen

Gratulation zum 85. Geburtstag von Frau Karin Decker

Frau Karin Decker ist bei uns seit vielen Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterin. Einmal in der Woche macht sie treu und zuverlässig Dienst in unserer Klosterpforte. Am 13. September durfte sie ihren 85. Geburtstag begehen und wir freuen uns, ihr nachträglich gratulieren zu können und zu diesem persönlichen Festtag Glück und Segen zu wünschen. Die Begegnungen und Gespräche mit Fr. Decker sind immer sehr freundlich und geprägt von ihrer herzlichen Ausstrahlung. Beim Austausch mit ihr in so vielen verschiedenen Themen spürt man ihre große Lebenserfahrung. Frau Decker hat immer eine kleine „süße Aufmerksamkeit“ parat, die sie mit Freigebigkeit jeder und jedem anbietet, die oder der gerade bei ihr an ihrem Platz an der Pforte vorüber geht. Trotz körperlicher Einschränkung und mit Rollator will Fr. Decker uns gern auch weiterhin an der Klosterpforte unterstützen. Für ihre wöchentlichen Dienste und auch für vieles andere sagen wir ihr ein herzliches Vergelts Gott. Wir wünschen Fr. Decker in ihrem neuen Lebensjahr besonders eine gute stabile Gesundheit, viel Freude, Kraft und Glück für ihren Alltag und Gottes reichsten Segen für sie und ihre Lieben. Wir hoffen, dass wir sie noch oft in unserer Pforte begrüßen dürfen.

Besuch der Butler’schen Familiengruft

Am Tag des offenen Denkmals am 13.09.2026 wurde die Butler’ische Familiengruft in der Kirche St. Nikolaus in Haimhausen wiederum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Gruft wurde in den Jahren 1841/42 von Graf Theobald Butler genannt Haimhausen angelegt. Sr. M. Gabriele und Sr. M. Benigna besuchten die Familiengruft der Gründerin Gräfin Viktoria-von-Butler und ihres Ehemannes Theobald von Butler-Haimhausen.

Maria Namen

Weil jede Schwester unserer Gemeinschaft den Namen „Maria“ zusätzlich zu ihrem Ordensnamen tragen darf, feiern wir am 12. September mit der Gottesmutter Maria Namenstag.  Mit Lob und Dank an Gott für Maria, mit der Bitte um ihren Beistand und ihre Fürsprache, haben wir am Morgen den Tag begonnen. Mit einem fröhlichen Mittagessen ging es weiter und wir beschlossen den Tag  mit dem gemeinsam gebeteten Rosenkranz und der gesungenen Vesper. Eine besondere Aufmerksamkeit war wieder das Geschenk der Geschäftsführung vom Franziskuswerk. Jede Schwester erhielt zum Namenstag eine Rose.

     

Die Rosen für die Schwestern                                 Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gibt                          Jede Schwester erhält eine Rose

Die Apfelernte beginnt

Die Apfelernte beginnt mit dem Fallobst. Unsere Hausmeister und unsere Schwestern machen das sehr überlegt. Damit die Äpfel weich fallen, wird eine große Plane gespannt, der Hausmeister stangelt die Äpfel herunter und diese fallen ohne Dellen in die aufgespannte Plane. Faulige und schimmelige Früchte werden aussortiert. Das gute Fallobst wird von den Hausmeistern am Wochenende zur Obstpresse gefahren und als frisch gepresster Saft zurückgebracht.

   

Neues Aufsitzmähgerät mit Fangkorb für die Hausmeister

Manuel Blöhe                Hans Hochmuth             Thomas Trattnig   (von lks.)

Die drei Hausmeister freuen sich. Es steht an, große Rasenflächen zu mähen und gerade rechtzeitig zum Mähen ist das neue Aufsitzmähgerät mit Fangkorb angekommen. Es erleichtert das Arbeiten deutlich und macht damit auch Freude an der Arbeit. Möge das Mähgerät eine lange Lebenszeit haben.

5-jähriges Dienstjubiläum von Frau Monika Fallmann

Wir freuten uns sehr, als Frau Monika Fallmann zum 1.September 2021 unser Hauswirtschafts-Team im Zentralbereich verstärkte. Schon bald zeigte sich ihr Geschick im Waschen und bügeln von Wäsche, ebenso in der Zubereitung von Speisen und in der Sauberhaltung der Räume. In dieser Vielseitigkeit arbeitete Frau Fallmann bis zum Umzug der Wäscherei und Büglerei in das Haus St. Margaretha im März 2025. Mit ihren Kolleginnen verrichtet sie seither schwerpunktmäßig und fachkundig, akkurat und mit ausgeprägtem Ordnungssinn, die anfallende Wäsche des Klosters. Es ist eine Freude, die sauber gewaschene und schrankfertig gebügelte und gefaltete Wäsche in Empfang zu nehmen. Die darüber hinaus zugewiesenen Haushaltstätigkeiten werden ebenso genau und zuverlässig verrichtet.  Immer freundlich, ruhig und gelassen, bereichert Frau Fallmann die Begegnungen im Alltag. Auch mit ihrem Witz und ihren Ideenreichtum erfreut sie uns bei Anlässen wie Fasching und dgl. Wir sagen Frau Fallmann Vergelts Gott für die vielseitigen Dienste und für das gute Miteinander und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

85. Geburtstag von Schwester Maria Justitia Bailer

Am 20. August 2026 durften wir Franziskanerinnen von Schönbrunn mit unserer Schwester Maria Justitia Bailer deren 85. Geburtstag feiern. Als Gratulanten stellten sich auch Frau Michaela Streich, Geschäftsführerin im Franziskuswerk Schönbrunn und Herr Georg Niederschweiberer, 1. Bürgermeister der Gemeinde Röhrmoos, ein. Es war eine fröhliche Runde, bei der Schwester Maria Justitia ein wenig aus ihrem Leben und insbesondere von ihren Aufgaben in Schönbrunn erzählte. Lange war sie bei den Kindern tätig und man spürt noch heute, welch enge Beziehungen in diesen Jahren gewachsen sind. Doch auch an weiteren Einsatzstellen setzte sich Schwester Maria Justitia gerne ein, im Wohnen für erwachsene Menschen mit Behinderung, im Tagungshaus der Akademie Schönbrunn oder später in der Sorge für das Haus St. Notburg. Ihr musikalisches Talent schenkt uns Schwester Maria Justitia täglich. Als Sängerin bringt sie sich unermüdlich ein in die Gestaltung der Gottesdienste und unserer Gebetszeiten. Wir wünschen Schwester Maria Justitia Gottes reichen Segen, er schenke ihr Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.