Neue Generalleitung der Franziskanerinnen von Schönbrunn

         Sr. M. Benigna                     Sr. M. Gabriele                 Sr. M. Cäcilia

Wir, die Franziskanerinnen von Schönbrunn, wählten am Samstag, den 08.August 2026, unsere Schwester M. Gabriele Konrad als Generaloberin für eine zweite Amtszeit für die Zeit von 2026 bis 2032. In einem weiteren Wahlgang wählten wir die zwei Rätinnen, Schwester M. Benigna Sirl und Schwester M. Cäcilia Härtl. Zusammen bilden die Generaloberin und die zwei Rätinnen für die nächsten sechs Jahre die Generalleitung, d.h. das Leitungsgremium für die Kongregation.  Alle Schwestern gratulierten nach der Wahl den gewählten Schwestern und wünschten mit Überreichen einer Sonnenblume den Segen und die Kraft Gottes für ihren Dienst als Leitung der Kongregation.

Der Wahl voraus ging das sog. Sachkapitel der Kongregation, bei dem wir Franziskanerinnen von Schönbrunn uns eine Woche lang mit externer Begleitung den Fragen und Herausforderungen gestellt haben, vor die unsere Kongregation sich aktuell gestellt sieht. In einem synodalen, sehr kommunikativen Prozess haben wir mit großer Offenheit und Mut uns ausgetauscht und bedeutsame Weichenstellungen in die Zukunft beraten und formuliert.

„Gottes Kraft geht alle Wege mit“, das war das Leitwort unseres Kapitels. Mit Vertrauen und Zuversicht gehen wir unseren Weg in die Zukunft. Wir wissen und konnten neu erleben, das das Miteinander in der Gemeinschaft ein tragendes Fundament dabei ist.

Wir gratulieren zu den Dienstjubiläen von Frau Jelena Lalic und Frau Alexandra Neumayer

Frau Jelena Lalic begann ihren Dienst vor 20 Jahren bei den Franziskanerinnen von Schönbrunn am 01. August 2006. In all den Jahren war und ist sie unseren altgewordenen und kranken Mitschwestern eine liebevolle  und tatkräftige Betreuerin. Mit ihrem Humor und ihrem Lachen bringt sie zur rechten Zeit Frohsinn und Lebendigkeit ins Haus. Doch Frau Lalic kennt auch die schweren Stunden, in denen Krankheit und Schmerz zu bewältigen sind. Dann widmet sich Frau Lalic sehr einfühlsam und zugewandt den ihr anvertrauten Schwestern. Ihr Glaube stärkt sie in den Tagen, in denen es Abschied zu nehmen gilt und schon manches mal hat sie erinnert, dass es ein Wiedersehen in Gottes Ewigkeit geben wird. Wir danken Frau Lalic für all ihr Engagement mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott!“ und wünschen ihr und uns weiterhin ein gutes Miteinander.

 

Frau Alexandra Neumayer arbeitet bei uns seit 10 Jahren als Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen sorgt sie für Sauberkeit und eine gepflegte Atmosphäre in unseren Räumlichkeiten. Dabei behält sie stets den Überblick wann und wo gereinigt werden kann und muss, welche Zeiten es zu beachten gilt und was in einem großen Haushalt mit bedacht werden soll. Ihr grüner Daumen kommt unseren Pflanzen zugute, ihr Organisationstalent und ihre Tatkraft allen Schwestern, Kolleginnen, Kollegen und unseren Gästen. Auch Frau Neumayer sagen wir von Herzen „Vergelt’s Gott!“ und hoffen sehr, dass noch viele Dienstjahre in unserem Haus dazukommen werden. Gottes Segen für eine weiterhin gute gemeinsame Zeit.

Dank an die Generaloberin

Am 16.Juli 26 hat unsere Generaloberin Sr. M. Gabriele, uns, den Schwestern der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Schönbrunn, einen umfassenden Bericht über die vergangene sechsjährige Amtszeit gegeben. Nach sechs Jahren endet gemäß unserer Ordensregel eine Amtszeit der Generalleitung, bestehend aus Generaloberin und Generalrätinnen. Es waren für uns bewegende Stunden, nochmals die Ziele, die Planungen und Vorhaben und die getroffenen Maßnahmen der vergangenen sechs Jahre in den Blick zu nehmen. Insbesondere, den gemeinsamen Weg als  Gemeinschaft Revue passieren zu lassen. Sr. M. Gabriele berichtete sehr ausführlich und für alle verständlich. Sie dankte den Schwestern der Generalleitung, insbesondere ihrer Stellvertreterin Sr. M. Barbara, und allen Schwestern, für das Vertrauen, das ihr geschenkt wurde und für die Unterstützung die sie erfahren durfte. Abschließend richtete die  Generalvikarin Sr. M. Barbara, stellvertretend für die Gemeinschaft, mit einem bunten Sommerblumenstrauß den Dank an Sr. M. Gabriele mit einem herzlichen Vergelts Gott für die vielseitige, fürsorgliche, umsichtige und weitblickende Ausübung des Amtes als Generaloberin. Immer haben wir ihren Einsatz als Generaloberin, als schwesterlichen Dienst gesehen und gespürt.

Am 08.August 2026 ist das Wahlkapitel der Gemeinschaft, bei dem die Generalleitung für die nächsten sechs Jahre gewählt wird.

Besuch auf dem Stadlbauernhof in Eglersried

14 Schwestern sind am Freitagnachmittag der Einladung von Familie Demmelmeier gefolgt und besuchten sie auf ihrem Hof in Eglersried. Die Hitze des Tages hat uns in keiner Weise beeinträchtigt, denn zunächst durften wir in der wunderschönen Kirche des kleinen Ortes gemeinsam mit Herrn Pfarrer Michael Bartmann Gottesdienst feiern. Es war ein frohes Wiedersehen nach seinem Abschied in den Ruhestand und seine ermutigenden Worte in der Predigt haben uns bestärkt auf unserem Weg in und mit der Kirche. Der Blick auf die Apostel Petrus und Paulus, deren Fest wir kommenden Montag feiern, der Blick auf die in Rom versammelten Kardinäle in den gemeinsamen Beratungen mit dem Papst, sie zeigen Wege, wie Glaubenszeugnis heute  gelingen kann – wertvolle Impulse, die wir mitnehmen durften.

   

Anschließend saßen wir an einem schattigen Platz im weitläufigen Hof des Stadelbauernhofes und wurden mit Kuchen und Eiskaffee verwöhnt. Beständig ging ein leichter Wind, der die hohen Temperaturen gut erträglich machte.

Besondere Freude hatten wir an den Tieren des Hofes. Das Pony Elli hat die Sympathien aller gewonnen und durfte sich über viele Streicheleinheiten freuen. Die Hasen, ebenfalls auf der Suche nach Schatten, hatten sich in ihrem Freilauf gut versteckt. Einer ließ sich heranlocken und wurde sogleich mit frischem Gemüse belohnt. Die Schafe, Hühner und Katzen haben wir wohl gesehen, sie in ihrer Ruhe jedoch nicht gestört. Siesta war angesagt!

 

An einem wunderschön gestalteten Tisch, mit alten Gerätschaften aus der Landwirtschaft, ließ sich eine Tafel mit der Aufschrift entdecken: „Glück beginnt mit vielen leuchtenden Momenten, die wir in Erinnerung behalten.“ Wir werden den Nachmittag in Eglersried gerne und in guter Erinnerung behalten – „Vergelt’s Gott!“ Familie Demmelmeier.

85. Geburtstag von Schwester Maria Michaela Tratz

Am heutigen 18. Juni 2026 dürfen wir mit unserer Schwester Maria Michaela Tratz deren 85. Geburtstag feiern. Sie wurde in Raitenbuch in der Oberpfalz geboren und wuchs zusammen mit ihren Geschwistern im elterlichen Anwesen auf. Im Mai 1962 ist sie in unser Kloster eingetreten und diese Entscheidung war für sie „die einzig richtige“, wie Schwester Maria Michaela mit Überzeugung sagt. Die Schwesterngemeinschaft und das geistliche Leben waren und sind bis heute die Quellen aus denen sie lebt, sie schenken ihr Kraft für ihr Tun.

Schwester Maria Michaela war in sehr unterschiedlichen Aufgabenbereichen tätig, sie nennt Landwirtschaft, Küche und Brauerei. Am liebsten jedoch war ihr die Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung. Diese erfüllte sie in mehreren Wohngruppen im Franziskuswerk Schönbrunn. Bis heute pflegt sie dorthin regelmäßigen Kontakt. Gerne macht sie Besuche bei früheren Betreuten und begleitet einige auch zu den sonntäglichen Gottesdiensten.

Wir freuen uns mit Schwester Maria Michaela, dass ihr all dies möglich ist und sie erfüllt. Wir wünschen ihr weiterhin Gottes reichen Segen, Gesundheit und Zuversicht.

Herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag

Unsere Mitarbeiterin Frau Angelika Frank durfte vor wenigen Tagen ihren 65. Geburtstag feiern. Sr. M. Gabriele und Frau Steffi Demmelmeier gratulierten ihr im Namen aller Schwestern und der Kolleginnen und Kollegen. Wir alle wünschen Frau Frank von Herzen alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen. Unser Wunsch ist es ebenso, dass sie mit Humor und Schaffenskraft ihren Lebensweg weitergeht. Die Verbundenheit mit ihrer Familie und im Freundeskreis schenken ihr dabei bestimmt auch in Zukunft viel Freude und Zuversicht.

Frau Angelika Frank ist seit dem Jahr 2013 bei uns tätig. Begonnen hat sie in der Hauswirtschaft im Zentralbereich und seit mehreren Jahren arbeitet Frau Frank bei unseren altgewordenen Schwestern, zunächst im Haus St. Raphael und seit dem Umzug im Haus St. Margaretha. Wir danken Frau Frank für all ihren Einsatz mit einen herzlichen „Vergelt’s Gott!“ und wünschen uns weiterhin ein gutes Miteinander.

Fronleichnam in Schönbrunn

Fronleichnam, dieses Fest ist eine der wichtigsten und zentralsten Wahrheiten unseres christlichen Glaubens. In der Lesung des Tages hörten wir aus dem Buch Dtn 8, 2-3, 14-16a Worte, die so ganz in unsere Zeit passen: „Du sollst an den ganzen Weg denken, den der Herr, dein Gott, dich geführt hat.“ Das wird einem Volk gesagt, das in der Situation des Wohlstandes vergessen möchte, wie sehr es auf Gott angewiesen ist.

GOTT IST DA – FÜR UNS! „ER WOHNT MITTEN UNTER UNS!“  Das will das Fest uns sagen und anschaulich machen. Unsere Augen sehen Brot. Doch unser Glaube bekennt: Christus selbst ist hier. Hier begegnen wir unserem Heiland, unserem Erlöser.

Wenn wir mit dem Allerheiligsten durch die Straßen ziehen, bekennen wir uns öffentlich zu Jesu Christus, geben wir Zeugnis für ihn inmitten einer säkularisierten Welt. IHN grüßen wir, IHM singen wir Lieder, IHN beten wir an im hl. Sakrament des Altares.

 

Die Prozession mit dem Allerheiligsten unter dem „Himmel“                          Der erste Altar                                Hr. Pfarrer Wagner mit Minis und Fahnenabordnungen

Dies taten wir am Fronleichnamstag, den 04.Juni, die Gläubigen der Pfarrgemeinden Röhrmoos, Sigmertshausen, Großinzemoos und Schönbrunn. In diesem Jahr fand die turnusmäßige gemeinsame Feier wieder in Schönbrunn statt. Mit Gebet, Gesang und feierlicher Blasmusik bewegte sich nach dem Gottesdienst in der Kirche der Zug mit dem Allerheiligsten durch das Dorf Schönbrunn zu den schön geschmückten vier Altären. Dort wurde jeweils ein Evangelium gesungen, wurden die Fürbitten gesprochen und der Segen mit dem Allerheiligsten gegeben.

Das Wetter meinte es gut mit uns, nicht zu heiß, kein Regen, blauer Himmel über uns. Es war schön miteinander zu beten, zu singen, mit dem Allerheiligsten durch den Ort gehen, es war ein schöner Fronleichnamstag. Das war auch die Meinung aller, die nach der Prozession zum Imbiss sich trafen und im Garten beisammen saßen.

Einstimmung in das Fest der Göttlichen Vorsehung

              Ordensreferentin Sr. Franziska Mitterer

Am Dreifaltigkeitssonntag feiern wir jedes Jahr das Fest der Göttlichen Vorsehung. Es ist gleichzeitig der Namenstag unserer Kongregation mit dem Namen „Dienerinnen der Göttlichen Vorsehung“. Diesen Namen haben wir von unserer Gründerin Viktoria-von-Butler übernommen, die einst die Association der Diener und Dienerinnen der Göttlichen Vorsehung gegründet hat. Wie jedes Jahr haben wir auch heuer uns eingestimmt in dieses Fest. Unsere Ordensreferentin, Sr. Franziska Mitterer, hat mit uns diese Einstimmung gestaltet. Unter göttliche Vorsehung versteht die Katholische Theologie das fürsorgliche und weise Handeln Gottes, durch das er die Welt und die Geschichte in Weisheit, Güte und Liebe erhält, lenkt und zu einem guten Ziel führt. Dies erfordert jedoch auch unser aktives Mitwirken. Dazu hat uns Sr. Franziska wichtige Impulse gegeben. Sie leitete uns an, in synodaler Weise, in Gruppen uns dazu auszutauschen, wie wir Vorsehung in unserem Leben erfahren haben oder umsetzen können.

                  Sr. Franziska und Sr. M. Gabriele

Sr. M. Gabriele dankte Sr. Franziska mit herzlichen Worten und hat ihr ein Geschenk aus unserer Küche mitgegeben. Den Nachmittag haben wir  gemeinsam mit dem Stundengebet, der Vesper, beschlossen.

Reise nach Assisi

Bei bestem Wetter startete am Sonntag, den 26.April 2026 eine 45-köpfige Reisegruppe mit dem Busfahrer nach Assisi. Zur Gruppe gehörten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Bekannte, Familienangehörige und weitere Interessierte. Im Vorfeld war die Reise durch Sr. M. Gabriele bestens organisiert worden, sodass sich alle voller Vorfreude gemeinsam auf den Weg nach Italien, nach Umbrien, in die Stadt des Hl. Franziskus, machen konnten. Am Freitag, den 1.Mai 2026 traten sie wieder die Heimreise an. Das gemeinsame Fazit ist eindeutig: „Es war eine rundum herrliche Woche. Wir sind Franziskus und seinem Leben ein großes Stück nähergekommen. Wir durften Assisi als einen Ort erleben, der durch seine Schönheit, seine Geschichte und seine Spiritualität tief berührt. Ein riesengroßes Lob und ein herzlicher Dank geht an Sr. M. Gabriele für eine absolut perfekte Vorab-Organisation, die hervorragende Reiseleitung und die vielen wertvollen Führungen und Impulse. Durch ihre Kompetenz, Herzlichkeit und ihr großes Engagement wurde diese Reise für uns alle zu einem unvergesslichen Erlebnis. So bleibt unsere Assisi Reise als eine Woche voller Gemeinschaft, Glauben, Freude, Begegnung und Dankbarkeit in sehr schöner Erinnerung“.

Aus dem Bericht von Silke Idecke auf FranzNet

Schwesterntreffen international in Schönbrunn

Etwa 30 ausländische Schwestern hatten sich am 16.Mai von München nach Schönbrunn auf dem Weg gemacht. Der alljährliche gemeinsame Ausflug, der stets von der diözesanen Vereinigung der geistlichen Schwestern organisiert wird, führte sie in diesem Jahr zu uns, den Franziskanerinnen von Schönbrunn. Die Schwestern kommen aus den verschiedenen Ländern der Welt, aus Indien, aus Nigeria, aus der Slowakei, aus Italien, von den Philippinen….! Allen ist gemeinsam, dass sie von ihren Orden nach Deutschland gesandt sind, um sozial-caritative Tätigkeiten in Altenheimen, in Kindergarten, im Krankenhaus, im Haushalten etc. wahrzunehmen. Es war eine frohe Begegnung in der Vielfalt der Ordenszugehörigkeiten, der Sprachen, der Kulturen..! Nach der sehr herzlichen gegenseitigen Begrüßung kam es zu reger Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen. Danach machte Sr. M. Gabriele mit den Schwestern einen Rundgang durch das Dorf Schönbrunn und erzählte von unserem Leben und Wirken am Ort mit den Menschen mit Behinderung. Zum Abschluss fanden sich alle in der Kirche St. Josef ein, dort sangen wir zusammen die Vesper. Dabei wurden die Psalmen und Lieder neben der deutschen Sprache auch in portugiesischer und indischer Sprache gesungen. Mit gegenseitigen Dank für die schöne Begegnung verabschiedeten wir die Schwestern.