Besuch auf dem Stadlbauernhof in Eglersried

14 Schwestern sind am Freitagnachmittag der Einladung von Familie Demmelmeier gefolgt und besuchten sie auf ihrem Hof in Eglersried. Die Hitze des Tages hat uns in keiner Weise beeinträchtigt, denn zunächst durften wir in der wunderschönen Kirche des kleinen Ortes gemeinsam mit Herrn Pfarrer Michael Bartmann Gottesdienst feiern. Es war ein frohes Wiedersehen nach seinem Abschied in den Ruhestand und seine ermutigenden Worte in der Predigt haben uns bestärkt auf unserem Weg in und mit der Kirche. Der Blick auf die Apostel Petrus und Paulus, deren Fest wir kommenden Montag feiern, der Blick auf die in Rom versammelten Kardinäle in den gemeinsamen Beratungen mit dem Papst, sie zeigen Wege, wie Glaubenszeugnis heute  gelingen kann – wertvolle Impulse, die wir mitnehmen durften.

   

Anschließend saßen wir an einem schattigen Platz im weitläufigen Hof des Stadelbauernhofes und wurden mit Kuchen und Eiskaffee verwöhnt. Beständig ging ein leichter Wind, der die hohen Temperaturen gut erträglich machte.

Besondere Freude hatten wir an den Tieren des Hofes. Das Pony Elli hat die Sympathien aller gewonnen und durfte sich über viele Streicheleinheiten freuen. Die Hasen, ebenfalls auf der Suche nach Schatten, hatten sich in ihrem Freilauf gut versteckt. Einer ließ sich heranlocken und wurde sogleich mit frischem Gemüse belohnt. Die Schafe, Hühner und Katzen haben wir wohl gesehen, sie in ihrer Ruhe jedoch nicht gestört. Siesta war angesagt!

 

An einem wunderschön gestalteten Tisch, mit alten Gerätschaften aus der Landwirtschaft, ließ sich eine Tafel mit der Aufschrift entdecken: „Glück beginnt mit vielen leuchtenden Momenten, die wir in Erinnerung behalten.“ Wir werden den Nachmittag in Eglersried gerne und in guter Erinnerung behalten – „Vergelt’s Gott!“ Familie Demmelmeier.

85. Geburtstag von Schwester Maria Michaela Tratz

Am heutigen 18. Juni 2026 dürfen wir mit unserer Schwester Maria Michaela Tratz deren 85. Geburtstag feiern. Sie wurde in Raitenbuch in der Oberpfalz geboren und wuchs zusammen mit ihren Geschwistern im elterlichen Anwesen auf. Im Mai 1962 ist sie in unser Kloster eingetreten und diese Entscheidung war für sie „die einzig richtige“, wie Schwester Maria Michaela mit Überzeugung sagt. Die Schwesterngemeinschaft und das geistliche Leben waren und sind bis heute die Quellen aus denen sie lebt, sie schenken ihr Kraft für ihr Tun.

Schwester Maria Michaela war in sehr unterschiedlichen Aufgabenbereichen tätig, sie nennt Landwirtschaft, Küche und Brauerei. Am liebsten jedoch war ihr die Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung. Diese erfüllte sie in mehreren Wohngruppen im Franziskuswerk Schönbrunn. Bis heute pflegt sie dorthin regelmäßigen Kontakt. Gerne macht sie Besuche bei früheren Betreuten und begleitet einige auch zu den sonntäglichen Gottesdiensten.

Wir freuen uns mit Schwester Maria Michaela, dass ihr all dies möglich ist und sie erfüllt. Wir wünschen ihr weiterhin Gottes reichen Segen, Gesundheit und Zuversicht.

Herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag

Unsere Mitarbeiterin Frau Angelika Frank durfte vor wenigen Tagen ihren 65. Geburtstag feiern. Sr. M. Gabriele und Frau Steffi Demmelmeier gratulierten ihr im Namen aller Schwestern und der Kolleginnen und Kollegen. Wir alle wünschen Frau Frank von Herzen alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen. Unser Wunsch ist es ebenso, dass sie mit Humor und Schaffenskraft ihren Lebensweg weitergeht. Die Verbundenheit mit ihrer Familie und im Freundeskreis schenken ihr dabei bestimmt auch in Zukunft viel Freude und Zuversicht.

Frau Angelika Frank ist seit dem Jahr 2013 bei uns tätig. Begonnen hat sie in der Hauswirtschaft im Zentralbereich und seit mehreren Jahren arbeitet Frau Frank bei unseren altgewordenen Schwestern, zunächst im Haus St. Raphael und seit dem Umzug im Haus St. Margaretha. Wir danken Frau Frank für all ihren Einsatz mit einen herzlichen „Vergelt’s Gott!“ und wünschen uns weiterhin ein gutes Miteinander.

Fronleichnam in Schönbrunn

Fronleichnam, dieses Fest ist eine der wichtigsten und zentralsten Wahrheiten unseres christlichen Glaubens. In der Lesung des Tages hörten wir aus dem Buch Dtn 8, 2-3, 14-16a Worte, die so ganz in unsere Zeit passen: „Du sollst an den ganzen Weg denken, den der Herr, dein Gott, dich geführt hat.“ Das wird einem Volk gesagt, das in der Situation des Wohlstandes vergessen möchte, wie sehr es auf Gott angewiesen ist.

GOTT IST DA – FÜR UNS! „ER WOHNT MITTEN UNTER UNS!“  Das will das Fest uns sagen und anschaulich machen. Unsere Augen sehen Brot. Doch unser Glaube bekennt: Christus selbst ist hier. Hier begegnen wir unserem Heiland, unserem Erlöser.

Wenn wir mit dem Allerheiligsten durch die Straßen ziehen, bekennen wir uns öffentlich zu Jesu Christus, geben wir Zeugnis für ihn inmitten einer säkularisierten Welt. IHN grüßen wir, IHM singen wir Lieder, IHN beten wir an im hl. Sakrament des Altares.

 

Die Prozession mit dem Allerheiligsten unter dem „Himmel“                          Der erste Altar                                Hr. Pfarrer Wagner mit Minis und Fahnenabordnungen

Dies taten wir am Fronleichnamstag, den 04.Juni, die Gläubigen der Pfarrgemeinden Röhrmoos, Sigmertshausen, Großinzemoos und Schönbrunn. In diesem Jahr fand die turnusmäßige gemeinsame Feier wieder in Schönbrunn statt. Mit Gebet, Gesang und feierlicher Blasmusik bewegte sich nach dem Gottesdienst in der Kirche der Zug mit dem Allerheiligsten durch das Dorf Schönbrunn zu den schön geschmückten vier Altären. Dort wurde jeweils ein Evangelium gesungen, wurden die Fürbitten gesprochen und der Segen mit dem Allerheiligsten gegeben.

Das Wetter meinte es gut mit uns, nicht zu heiß, kein Regen, blauer Himmel über uns. Es war schön miteinander zu beten, zu singen, mit dem Allerheiligsten durch den Ort gehen, es war ein schöner Fronleichnamstag. Das war auch die Meinung aller, die nach der Prozession zum Imbiss sich trafen und im Garten beisammen saßen.

Einstimmung in das Fest der Göttlichen Vorsehung

              Ordensreferentin Sr. Franziska Mitterer

Am Dreifaltigkeitssonntag feiern wir jedes Jahr das Fest der Göttlichen Vorsehung. Es ist gleichzeitig der Namenstag unserer Kongregation mit dem Namen „Dienerinnen der Göttlichen Vorsehung“. Diesen Namen haben wir von unserer Gründerin Viktoria-von-Butler übernommen, die einst die Association der Diener und Dienerinnen der Göttlichen Vorsehung gegründet hat. Wie jedes Jahr haben wir auch heuer uns eingestimmt in dieses Fest. Unsere Ordensreferentin, Sr. Franziska Mitterer, hat mit uns diese Einstimmung gestaltet. Unter göttliche Vorsehung versteht die Katholische Theologie das fürsorgliche und weise Handeln Gottes, durch das er die Welt und die Geschichte in Weisheit, Güte und Liebe erhält, lenkt und zu einem guten Ziel führt. Dies erfordert jedoch auch unser aktives Mitwirken. Dazu hat uns Sr. Franziska wichtige Impulse gegeben. Sie leitete uns an, in synodaler Weise, in Gruppen uns dazu auszutauschen, wie wir Vorsehung in unserem Leben erfahren haben oder umsetzen können.

                  Sr. Franziska und Sr. M. Gabriele

Sr. M. Gabriele dankte Sr. Franziska mit herzlichen Worten und hat ihr ein Geschenk aus unserer Küche mitgegeben. Den Nachmittag haben wir  gemeinsam mit dem Stundengebet, der Vesper, beschlossen.

Reise nach Assisi

Bei bestem Wetter startete am Sonntag, den 26.April 2026 eine 45-köpfige Reisegruppe mit dem Busfahrer nach Assisi. Zur Gruppe gehörten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Bekannte, Familienangehörige und weitere Interessierte. Im Vorfeld war die Reise durch Sr. M. Gabriele bestens organisiert worden, sodass sich alle voller Vorfreude gemeinsam auf den Weg nach Italien, nach Umbrien, in die Stadt des Hl. Franziskus, machen konnten. Am Freitag, den 1.Mai 2026 traten sie wieder die Heimreise an. Das gemeinsame Fazit ist eindeutig: „Es war eine rundum herrliche Woche. Wir sind Franziskus und seinem Leben ein großes Stück nähergekommen. Wir durften Assisi als einen Ort erleben, der durch seine Schönheit, seine Geschichte und seine Spiritualität tief berührt. Ein riesengroßes Lob und ein herzlicher Dank geht an Sr. M. Gabriele für eine absolut perfekte Vorab-Organisation, die hervorragende Reiseleitung und die vielen wertvollen Führungen und Impulse. Durch ihre Kompetenz, Herzlichkeit und ihr großes Engagement wurde diese Reise für uns alle zu einem unvergesslichen Erlebnis. So bleibt unsere Assisi Reise als eine Woche voller Gemeinschaft, Glauben, Freude, Begegnung und Dankbarkeit in sehr schöner Erinnerung“.

Aus dem Bericht von Silke Idecke auf FranzNet

Schwesterntreffen international in Schönbrunn

Etwa 30 ausländische Schwestern hatten sich am 16.Mai von München nach Schönbrunn auf dem Weg gemacht. Der alljährliche gemeinsame Ausflug, der stets von der diözesanen Vereinigung der geistlichen Schwestern organisiert wird, führte sie in diesem Jahr zu uns, den Franziskanerinnen von Schönbrunn. Die Schwestern kommen aus den verschiedenen Ländern der Welt, aus Indien, aus Nigeria, aus der Slowakei, aus Italien, von den Philippinen….! Allen ist gemeinsam, dass sie von ihren Orden nach Deutschland gesandt sind, um sozial-caritative Tätigkeiten in Altenheimen, in Kindergarten, im Krankenhaus, im Haushalten etc. wahrzunehmen. Es war eine frohe Begegnung in der Vielfalt der Ordenszugehörigkeiten, der Sprachen, der Kulturen..! Nach der sehr herzlichen gegenseitigen Begrüßung kam es zu reger Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen. Danach machte Sr. M. Gabriele mit den Schwestern einen Rundgang durch das Dorf Schönbrunn und erzählte von unserem Leben und Wirken am Ort mit den Menschen mit Behinderung. Zum Abschluss fanden sich alle in der Kirche St. Josef ein, dort sangen wir zusammen die Vesper. Dabei wurden die Psalmen und Lieder neben der deutschen Sprache auch in portugiesischer und indischer Sprache gesungen. Mit gegenseitigen Dank für die schöne Begegnung verabschiedeten wir die Schwestern.

 

Maiandacht an der Mariensäule in Schönbrunn

DIe Mariensäule, 1724 von Freiherr Franz von Unertl erbaut, ist ein Mittelpunkt in Schönbrunn. Über all die Jahrzehnte haben die Schönbrunner den Ort dem Schutz der Muttergottes anvertraut. So versammelten wir uns auch in diesem Jahr zu einer Maiandacht vor der Mariensäule und schauten auf zur Muttergottes mit dem Kind. Frau Mandy Adam hielt die Maiandacht und teilte wunderbare Gedanken zur biblischen Begebenheit der Hochzeit in Kana. Sie stellte uns Maria als diejenige vor, die mit Feingefühl die Not der Menschen sieht und erkennt und fürbittend bei ihrem Sohn für uns eintritt. Die Blaskapelle Schönbrunn umrahmte musikalisch mit schönem Spiel und mit Liedern zum Mitsingen die Maiandacht.

                   Frau Adam                                   Die Teilnehmer:innen                                    Die Blaskapelle Schönbrunn            Patronin voller Güte uns allezeit behüte 

Maiandacht an der Waldkapelle Schönbrunn

Der Monat Mai ist der Gottesmutter Maria gewidmet. Vielerorts finden Maiandachten statt. So auch am 09.Mai an der Waldkapelle Schönbrunn. Organisiert und veranstaltet von den „Biberbacher Sings“. Das ist ein Amateur-Chor, bestehend aus 10 männlichen Sängern. Mit wunderbaren Liedern umrahmten sie die Maiandacht, unterstützt von der Akkordeonspielerin und dem Gitarrenspieler. Die Mesnerin und ihre Unterstützerin gestalteten die Maiandacht eindrucksvoll mit Texten von Maria der „Knotenlöserin“. Eine besondere Atmosphäre, mitten im Wald. Die Nachmittagssonne erhellte das frische Grün an den Bäumen, ein schöner Ort und eine schöne Veranstaltung.

                      Die zwei Gestalterinnen                                                                                                Die Biberbacher Sings

                    Die zahlreichen Teilnehmer:innen                                                                 Das anschließende Picknick 

Dem Lob der Gottesmutter Maria schloss sich ein fröhliches Picknick mit schönem Beisammensein an. Alle Teilnehmenden breiteten die mitgebrachte Brotzeit und die Getränke auf den Tischen aus und teilten auch miteinander.

10-jähriges Dienstjubiläum von Frau Teresita Bommes

Am 01. Mai 2026 rundeten sich 10 Jahre, seit Frau Teresita Bommes ihren Dienst bei den Franziskanerinnen von Schönbrunn begann. Frau Bommes ist in der Pflege und Betreuung unserer altgewordenen Mitschwestern tätig. Sie begleitet unsere Schwestern mit viel Einfühlungsvermögen und hat deren Vertrauen durch ihre ruhige Zugewandtheit gewonnen. Gerne geht Frau Bommes auf die individuellen Bedarfe der Schwestern ein und sorgt ebenso für gemeinschaftliche Begegnungen und Gespräch. An den nun wärmer werdenden Frühlingstagen wird Frau Bommes zu manchen Spaziergängen mit den Schwestern aufbrechen, der eine und andere dabei gepflückte Blütengruß wird dann die Räume in der Wohngemeinschaft schmücken. Wir sagen Frau Bommes ein herzliches Vergelt’s Gott für all ihre Dienste und für ihre Freundlichkeit und hoffen für weiterhin auf ein gutes Miteinander.