Betriebsausflug nach Wasserburg am Inn

Am 18. Juni 2024 war es wieder soweit und 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind pünktlich um 08:00 Uhr zum Betriebsausflug, diesmal in Richtung Wasserburg, gestartet.
Und wenn “Engerl reisen“,  hat sogar der liebe Petrus ein Einsehen gezeigt und uns mit Sonne belohnt, so dass wir alle die eineinhalbstündige Stadtführung in Wasserburg unbeschadet überstanden haben.

Dabei haben wir nicht nur viel Interessantes über die lange Geschichte von Wasserburg erfahren, sondern auch über den Sinn und Zweck der sogenannten Grabendächer und sogar, dass der wohlbekannte Spruch “in Bayern gehen die Uhren anders” geschichtlichen Ursprung und somit durchaus seine Berechtigung hat. Wasserburg war einst eine der bedeutendsten Handelsstädte Bayerns. Der charmante Stadtführer hat uns die historischen Hintergründe erläutert und  die großen und kleinen, oft versteckten Sehenswürdigkeiten der fast noch vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadt gezeigt.

                               

Auch für unser leibliches Wohl war bestens gesorgt. In der freien Mittagszeit konnte jeder nach Lust und Laune seine Mittagspause verbringen. Im Gasthaus Paulanerstuben wurden wir auf der Terrasse mit einem leckeren Mittagessen verwöhnt. Der Blick auf den vorbeifließenden Inn, die Wärme und das laue Lüfterl hätten uns am liebsten dazu verleitet, einfach ganz gemütlich dort zu bleiben.

Jedoch ging es bereits um 13:15 Uhr weiter, Richtung Garting, zur Ölmühle. Um 14:00 Uhr begann unsere Ölverkostung, und wir durften in die Welt der hochwertigen Speiseöle eintauchen. In einem spannenden, sehr interessanten Vortrag von der sehr sympathischen „Mama des Chefs“ erfuhren wir viel über die Gesundheitswirkungen der Öle.

                             

Wir konnten die unterschiedlichsten Öle probieren und erfuhren alles, was diese Produkte von den Ölen der großen Konzerne unterscheidet und wie gesund diese im Vergleich dazu sind. Es war eine Explosion der Düfte und Geschmacksaromen Nach einer ausgezeichneten Brotzeit mit verschiedenen selbsthergestellten Pestos, Hanfbutter, selbstgebackenen Semmeln und verschiedenen Broten durften wir auch einen Blick auf die Ölpresse und auf die Abfüllung – hier noch per Hand – werfen und anschließend, wer wollte, im Hofladen einkaufen.

           

Wir waren uns alle einig, dass es wieder ein interessanter und gelungener Ausflug bei bestem Reisewetter war, ausgefüllt mit vielen schönen Erlebnissen und vor allem mit jeder Menge netter und anregender Unterhaltungen.

Text und Foto Frau Idecke

Ausflug nach Passau mit Sr. M. Barbara

Einen wunderschönen Ausflug nach Passau organisierten die Mitarbeitenden des Zentralbereiches Sr. M. Barbara nachträglich zum 60. Geburtstag, den sie bereits im November 2023 feierte.

Schon im Zug nach Passau hatten wir eine mordmäßige Gaudi bei der es lustig, ausgelassen und feuchtfröhlich herging, bei einem Picknick und nochmals Gratulationsanstoß mit Sekt und allerlei Köstlichkeiten, die ein jeder in seinem Rucksack mitbrachte.

                               

Beim Umstieg in einem totalüberfüllten Bus kamen wir endlich am späten Vormittag in Passau an, wo wir auf dem Weg zum Dom die „Flaniermeile“ in Passau mit allerlei Geschäften, Cafés, Straßenmusikanten und Urlaubsfeeling genossen. Im beeindruckendem Dom erwartete uns ein halbstündiges Orgelkonzert mit der größten Orgel der Welt, das der Seele so richtig gut tat und die geschäftige Welt „draußen“ ließ.

                             

Danach gab es zum Mittagessen italienische Schmankerl, das uns für die anstehende Schifffahrt auf der Donau stärkte. Auf dem Weg dorthin waren die Spuren des Hochwassers in der Altstadt in Passau noch allgegenwärtig und die Aufräum- und Reinigungsarbeiten noch im vollen Gange.

Pünktlich am Spätnachmittag nahmen wir die Heimfahrt wieder in Angriff, wo die Gaudi im Bus die Blicke anderer Fahrgäste auf unsere lustige Truppe zog. Im Zug ließ die „Erholungsphase“ des langen Tages nicht lange auf sich warten und schließlich kamen wir wieder wohlbehalten in Röhrmoos auf dem Bahnsteig an. Der kleine Mops „Bruno“ (Foto unten Mitte) hat das Herz von Fr. Idecke im Sturm erobert und sie nahm ihn nach Hause mit, wo er die Aufgabe eines „Wachhundes“ erfüllen soll.

Herzlichen Dank und Vergelts Gott unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den wunderschönen Ausflug in die schöne Stadt Passau, die wir allen Ausflüglern nur wärmstens empfehlen können.

Sr. M. Barbara

Diözesaner Ordenstag in Freising

                Am Schrein des Hl. Korbinian im Freisinger Dom

95 Ordensfrauen und Ordensmänner reisten am Sonntag, den 16.Juni 2024 zu einem nachmittäglichen Treffen nach Freising, bei dem wir im Jubiläumsjahr „1300 Jahre Korbinian in Freising“ die Gestalt und die Rolle des hl. Korbinian als Glaubensbote und Diözesanpatron in den Blick nahmen. Wir Franziskanerinnen von Schönbrunn waren auch dabei. Die Zusammenkunft begann im Pfarrsaal von St. Georg in Freising mit Kaffee und Kuchen und der Begrüßung durch den Ordensreferenten Herrn Domkapitular Hans-Georg Platschek. Es folgte ein hochinteressanter Vortrag zu „Hl.Korbinian – Glaubensbote und Diözesanpatron“ von Dr. Markus Müller, Historisches Seminar, Institut für Bayerische Geschichte am Lehrstuhl für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität. Gegen 15:30 Uhr machten wir uns zu Fuß oder mit Shuttle-Bus zum Dom und verweilten in Stille, Gebet und mit Musik am Schrein des Hl. Korbinian in der Krypta des Doms. Anschließend war noch Gelegenheit zum Besuch der Bayerischen Landesausstellung „Tassilo, Korbinian und der Bär“ im nahegelegenen Dommuseum. Es war ein Tag mit schönen Begegnungen, eindrucksvollen Informationen zur Vita des Hl. Korbinian. Der Besuch der exzellenten Landesausstellung rundete den Tag ab.

Maiandacht bei der Grotte im Schwesternpark

Eine Maiandacht bei schönem Wetter im Freien ist etwas wunderbares. Das dies auch bei Regen der Fall sein kann, das konnten wir am 30. Mai bei der Maiandacht in unserem Schwesternpark erleben. War es zu Beginn noch trocken und auch zwischendurch, so duschte es zum Schluss schon ordentlich. Viele der 60 Menschen, die gekommen waren, suchten unter den dichten, hohen Bäumen Zuflucht. Herr Pfarrer Bartmann hatte wunderschöne Texte und Gebete zu Maria, der Mutter und Königin des Friedens, vorbereitet. Und auch die Blaskapelle Schönbrunn ließ sich vom Regen nicht stören und begleitete die Lieder in bekannt ansprechender Weise. Das frische Grün, der schöne Garten, die Muttergottes in der Grotte, das miteinander beten und singen, dies alles trug trotz Regen zu einem schönen Abschluss des Marienmonats Mai bei.

Namenstag unserer Kongregation

Am Fest der heiligen Dreifaltigkeit feiern wir Schwestern den Namenstag unserer Kongregation. Seit der Gründung trägt die Kongregation den Namen „Dienerinnen der Göttlichen Vorsehung“. Mit Vorsehung verbinden wir das Sein und Wirken von Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist. Gott Vater, der der Schöpfer ist, Gott Sohn, der Mensch geworden ist, uns die Erlösung gebracht und den Weg gezeigt hat, Gott Heiliger Geist, der uns zugesagt ist und mit uns im HEUTE unserer Welt wirken will. Ihm, dem dreifaltigen Gott, wollen wir dienend zur Verfügung stehen und Christi Werke in unserer Welt fortsetzen.

Der Jesuit Pater Clemens Stock teilte mit uns, zur Einstimmung auf unser Fest, seinen großen geistlichen Wissens- und Erfahrungsschatz. Er zitierte aus dem Markusevangelium und zeigte Dienen anhand der Worte Jesu aus dem Markusevangelium auf (Mk 9, 30-37).

Dienen heißt konkret, sich füreinander öffnen, sich einander zuwenden, sich auf die jeweilige Person einlassen, jemand in seiner Notlage helfen, Trauernde trösten, Zweifelnde beraten, einander in Geduld ertragen, Zeit haben, zur Verfügung stehen……!

Nachruf Schwester Maria Elisabeth Schemmerer

Am vergangenen Freitag, den 10. Mai 2024, vormittags um 09.40 Uhr, ist unsere liebe Mitschwester Maria Elisabeth Schemmerer im Alter von 64 Jahren heimgegangenen in die ewige Heimat bei Gott. Schwere Wochen und Monate lagen hinter ihr. Eine Zeit anstrengender medizinischer Behandlung, eine Zeit des Hoffens und Bangens, eine Zeit, die einmündete in das Annehmen des Unabänderlichen. Schwester Maria Elisabeth hat in diesen Wochen viel Kraft aus ihrem Glauben erfahren, aus dem tiefen Vertrauen, dass Gott an ihrer Seite ist und mit ihr trägt, was es an Last zu tragen galt. Geholfen haben ihr all jene Menschen, die sie nicht allein gelassen haben mit der schweren Diagnose, Menschen, denen sie sich mitteilen konnte, die mit ihr hofften und mit ihr beteten. Menschen, die ihr ermunternde Worte schenkten, kleine Aufmerksamkeiten, die mit ihr auch schweigen konnten und der Ohnmacht nicht auswichen. Denn hilflos und ohnmächtig fühlten wir uns gar oft, gleichzeitig haben wir eine Ahnung davon bekommen, was der heilige Paulus wohl mit den Worten gemeint hat, in denen er spricht: „Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark“.

Schauen wir kurz auf den Lebensweg unserer Schwester Maria Elisabeth zurück:

Sie wurde 1960 in Riedenburg, im Landkreis Kehlheim geboren und wenige Tage später auf den Namen Maria Anna getauft. Ihre Eltern schenkten sieben Kindern das Leben. Sie durften in der Liebe und Obhut der Eltern heranwachsen und selbständig werden. ‚Die Eltern haben uns Kinder zum Glauben an Gott und in das Vertrauen auf ihn herangeführt‘, das benannte Schwester Maria Elisabeth im Rückblick auf ihr Leben in tiefer Dankbarkeit. Die Verbindung zur Familie war ihr immer wichtig und wertvoll.

Nach dem Besuch der Volksschule in Riedenburg absolvierte Schwester Maria Elisabeth die Ausbildung zur Hauswirtschafterin im elterlichen Betrieb. Am 13. März 1980 trat sie als Kandidatin in unser Kloster ein. Bei der Einkleidung am 08. Dezember 1980 erhielt sie den Ordensnamen Schwester Maria Elisabeth. Am 21. November 1982 legte sie die Erstprofess, am 20. November 1988 die ewige Profess, die Profess auf Lebenszeit ab.

Schwester Maria Elisabeth war nach ihrem Eintritt in unsere Gemeinschaft zunächst drei Jahre in der Küche tätig. Im Herbst 1983 begann dann für Schwester Maria Elisabeth, was ihr bleibender Wirkungsbereich werden sollte. Schwester Maria Elisabeth stellte sich der Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Dachau und wurde nach deren erfolgreichem Abschluss im Januar 1986 in der Finanzverwaltung der Kongregation und des Franziskuswerk Schönbrunn eingesetzt. Zehn Jahre leistete sie diese verantwortungsvolle Tätigkeit, die mit den Jahren immer umfassender und differenzierter wurde, entsprechend der organisatorischen Veränderungen und all den Anforderungen, die von außen an uns herangetragen wurden. Seit Januar 1997 konzentrierte sich die Tätigkeit von Schwester Maria Elisabeth auf die Finanzverwaltung der Kongregation und sie hat dabei zunehmend Verantwortung übertragen bekommen, zuletzt in der Übernahme des Amtes der Generalökonomin. Schwester Maria Elisabeth arbeitete jederzeit sehr gewissenhaft und absolut loyal. Mitschwestern, Vorgesetzte und Kollegen konnten sich nicht nur auf ihre Fachlichkeit verlassen, sie fanden bei ihr immer auch Wertschätzung in der Begegnung, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit.

Diese ihre Fähigkeiten und Haltungen waren es mit, dass die Mitschwestern Schwester Maria Elisabeth ihr Vertrauen schenkten und sie mehrfach zur Kapitularin und schließlich im August 2020 zur Generalrätin wählten. Sie sollte und konnte mitgestalten, ihre Kenntnisse, Überlegungen und Überzeugungen in Beratungen und Entscheidungen einbringen und so den Weg unserer Gemeinschaft mit in die Zukunft führen. Schwester Maria Elisabeth übernahm neben der beruflichen Tätigkeit vielerlei Dienste und Aufgaben für die Gemeinschaft. Sie war als Lektorin und Vorbeterin eingesetzt, leistete Präsenzdienste an der Klosterpforte und half vertretungsweise in der Sakristei, um nur einige Beispiele zu nennen.

Bei aller Arbeit und Verantwortung war Schwester Maria Elisabeth zuerst und zutiefst ein geistlicher Mensch. Gebet und Meditation strukturierten ihren Tagesablauf und waren die Kraftquelle für ihren Dienst. Schon frühmorgens konnte man Schwester Maria Elisabeth in der Kirche treffen und auch während des Tages fand sie Zeiten zum persönlichen Gebet und dem stillen Verweilen vor dem Tabernakel. Die Feier der Eucharistie, die Anbetung des Allerheiligsten und das Rosenkranzgebet waren ihr sehr wertvoll und die immer neue Betrachtung der barmherzigen Liebe Gottes. Ebenso schätzte Schwester Maria Elisabeth das gemeinsame Stundengebet und das Teilen des Wortes Gottes im Bibelgespräch.

Gerne brachte sich Schwester Elisabeth in die Gemeinschaft ein. Obwohl sie von ihrem Wesen bestimmt eher zu den Stillen zählte, lernten wir in ihr eine humorvolle Schwester kennen, die manchmal mit spontanen Äußerungen und schlagfertigen Reaktionen überraschte. Sie liebte die Natur und schätzte es, in der Mittagszeit einen kurzen Spaziergang durch den Garten zu machen. Nicht selten brachte sie dann ein paar Blumen mit, frische Kräuter oder auch gerade reife Beeren oder Äpfel. Davon teilte sie Kostproben aus, selbstverständlich, Anteil gebend, aufmerksam und zugewandt.

Wichtig waren Schwester Maria Elisabeth regelmäßige Besuche bei den kranken und altgewordenen Mitschwestern. Gerne schenkte sie ihnen von ihrer Zeit, brachte ein aufmunterndes Wort, teilte mit ihnen die kleinen Belange des Alltags. Viele von uns erinnern sich an die treuen Besuche von Schwester Maria Elisabeth bei ihrer Tante, unserer vor einem Jahr verstorbenen Mitschwester Maria Caritas. Fast jeden Sonntag war sie bei ihr, auch wenn Gespräche aufgrund der Schwerhörigkeit von Schwester Maria Caritas zunehmend schwieriger wurden. Ein vertrautes und beiden liebgewordenes Ritual war das gemeinsame Beten des Barmherzigkeitsrosenkranzes, das verband sie über alle Erschwernisse im Austausch hinweg.

„Mitten aus dem Leben, aus dem Alltag gerissen“, so beschreiben wir Menschen oft schwierige und verändernde Situationen, die uns in eine ganz neue Realität hineinstellen. So erging es uns als bei Schwester Maria Elisabeth im vergangenen Sommer die Krebserkrankung diagnostiziert wurde und langwierige Behandlungen begannen. Wir teilten mit ihr das Bangen um eine erfolgreiche Therapie, die die Operation zu Entfernung des Tumors ermöglichen sollte. Wir hofften mit ihr auf die Überwindung der Krankheit, nachdem die Operation überstanden war. Und tief hat es sie und uns getroffen, als es sich zeigte, dass die Tumore erneut wucherten. Schwester Maria Elisabeth trug es mit großer Tapferkeit und staunenswerter Kraft. Sie wollte leben, sie hatte gehofft und sie musste erleiden, dass es anders kam. Es waren nicht leere Worte, als sie sagte, sie sei bereit Gottes Willen anzunehmen. Schwester Maria Elisabeth hat sich hinein und hindurchgebetet und Gott hat ihr die Kraft zum Ertragen geschenkt. Uns mag sein Wille durchaus Frage bleiben.

Ich danke allen Mitschwestern, die unserer Schwester Maria Elisabeth in dieser Zeit der Krankheit und des zunehmenden Leidens zur Seite gestanden sind. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Bekannten für ihr einfühlsames Mitgehen. Meinen besonderen Dank und ein aufrichtiges „Vergelt‘s Gott!“ sage ich den Schwestern und Mitarbeiterinnen im Haus St. Raphael, insbesondere in der Wohngemeinschaft Benedikta. Sie haben unsere Schwester Maria Elisabeth in ihrer Krankheit immer sehr einfühlsam und wertschätzend begleitet. Doch gerade in den letzten Wochen haben Sie sie nicht nur bestens gepflegt, sondern ihr auch viel menschliche Nähe und liebevolle Zuwendung geschenkt und ihr damit ihren schweren Weg erleichtert, wo und wie immer Sie konnten. Ich danke auch Ihnen, den Geschwistern und Ihren Familien. Ihre Besuche haben Schwester Maria Elisabeth gefreut und ihr viel Kraft geschenkt. Sie haben es ihr ermöglicht Abschied zu nehmen, so hat sie es mir gegenüber in einem der letzten Gespräche genannt.

Schwester Maria Elisabeth hat schriftlich den Wunsch hinterlassen, in ihr Sterbebild folgenden Vers zu drucken:

„Es jubelt auf meine Seele in der Liebe des dreieinigen Gottes für immer!“

Die Worte sprechen von ihrem Glauben und Vertrauen und von der Hoffnung, die sie erfüllte.

Wir Franziskanerinnen von Schönbrunn danken unserer lieben Mitschwester Maria Elisabeth für ihr Lebenszeugnis, für ihr Leben, Beten und Dienen in unserer Gemeinschaft mit einem ewigen „Vergelts’s Gott!“.

Nachruf der Generaloberin Sr. M. Gabriele Konrad

Maiandacht an der Mariensäule

Viele hatten sich am Sonntag, den 12. Mai, aus nah und fern eingefunden, um an der Schönbrunner Mariensäule zu Maria  und um ihre Fürbitte für den Frieden und die vielfältigen Anliegen in der Welt zu beten.

Bläsergruppe der Blaskapelle Schönbrunn                  Hr, Pfr, Bartmann vor der Mariensäule                  Blick auf die Teilnehmergruppe vor dem Schloss

Herr Pfarrer Bartmann gestaltete zusammen mit der Bläsergruppe der Blaskapelle Schönbrunn die Andacht. Es war schön, dass sich auch die Sonne und ein blauer Himmel sich zeigte

Dienstjubiläum von Herrn Thomas Trattnig

Sr. M. Barbara         Thomas Trattnig          Sr. .M. Gabriele

Er selbst hatte gar nicht drangedacht, so konnten Sr. M. Barbara und Sr. M. Gabriele unseren Hausmeister Herrn Thomas Trattnig mit einem kleinen Präsent anlässlich seiner 5jährigen Dienstzugehörigkeit überraschen. Seit 01. Mai 2019 ist Herr Trattnig in unserer Kongregation tätig. Sein Aufgabengebiet ist sehr vielseitig und so kann er über Langeweile oder Eintönigkeit bestimmt nicht klagen. Da gibt es immer etwas zu transportieren, zu reparieren, es sind Fahrdienste zu leisten oder die Außenanlagen zu pflegen. Herr Trattnig arbeitet sehr gerne bei uns und wir schätzen seine Verbundenheit mit uns Schwestern und der gesamten Dienstgemeinschaft. Wie sagen „Danke!“ und „Vergelt’s Gott!“ und wünschen uns ein „Weiter so ….!“.

Maria wir dich grüßen!

         Maria mit dem Jesuskind in der Kirche St. Josef

Wie überall im katholischen kirchlichen Raum, so verehren auch wir in Schönbrunn im Mai die Mutter Maria. Sie erhält im Mai in unserer Kirche einen herausgehobenen Platz. Maria wird nicht angebetet, da dies nur Gott allein zusteht. So bitten wir sie um Fürsprache bei Gott und um Begleitung in den verschiedensten Lebenssituationen. Dies bringen wir zum Ausdruck bei den Maiandachten in der Kirche oder im Freien und laden dazu die Menschen aus nah und fern ein. Besonders gerne beten wir im Marienmonat das Rosenkranzgebet. Darin wird Maria um ihre Fürsprache bei Gott angerufen. Zahlreiche Kirchenlieder besingen Maria als die Mutter Gottes, die besonders im Mai im Blick steht: so etwa in dem alten katholischen Lied „Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen“.

25jähriges Ordensjubiläum unserer indischen Mitschwestern

Das 25jährige Ordensjubiläum durften Sr. Jeslin und Sr. Sharon bereits im letzten Jahr in Indien feiern. Beide wollten das Jubiläum aber auch mit uns, den Franziskanerinnen von Schönbrunn, feiern. Aus diesem Anlass haben sie uns, Schwestern und  Mitarbeiter:innen, am 29.April zu einer Feier eingeladen. Es begann bereits um 10:30 Uhr mit einem Gottesdienst in ihrer Muttersprache in unserer Klosterkirche St. Josef. Pater Shaju, der im Pfarrverband Fahrenzhausen-Haimhausen als Seelsorger wirkt, zelebrierte diesen Gottesdienst. Es war für uns ein ganz besonders Erlebnis dabei sein zu dürfen. Die schöne Musik und der lebendige Gesang von den Schwestern und von Pater Shaju, waren sehr bewegend und noch dazu ein Ohrenschmaus.

        Nach dem Gottesdienst                                     Sr. Sharon (lks.) und Sr. Jeslin (re.) in der Kirche St. Josef                 Indische Mitschwestern

Sr. Jeslin, und weitere zwei Mitschwestern, sind seit Frühjahr 2020 in unserem Schwesternaltenheim als medizinisch-pflegerische Fachkräfte tätig. Sr. Sharon kennen wir schon ein wenig länger. Seit vielen Jahren arbeitet sie in München in der Dermatologischen Klinik als Krankenschwester. Sie besuchte häufig die Schwestern vom ehemaligen Kloster Beuerberg und wir lernten sie bei diesen Kontakten kennen. So war es für uns eine Freude, dass Sr. Sharon zu diesem Fest zusammen mit weiteren indischen Schwestern nach Schönbrunn kam.

Der von den Schwestern schön geschmückte Saal    Die Jubiläumstorte, ein Geschenk von uns Franziskanerinnen   Sr. M. Gabriele (re.) reicht Sr. Sharon ein Löffelchen Kuchen nach indischer Sitte.

Die Schwestern hatten keine Mühe gescheut. Sie selbst hatten für uns ein wunderbares indisches Essen zubereitet. Es schmeckte köstlich.

Ein wirklich schönes geschwisterliches Fest.