Segen am Dreikönigstag

Sr. M. Regina mit dem geweihten Wasser vor der Haustüre                                 20 * C+M+B * 26  Christus segne dieses Haus im Jahr 2026

Auch in diesem Jahr, am Dreikönigstag, segneten wir unser Haus, unsere Wohnungen und unsere Arbeitsstätten mit geweihtem Wasser.

Dass wir uns bewusst dem Segen Gottes anvertrauen, ist an den Haustüren sichtbar zu lesen in den Zeichen

20 * C + M + B * 26. Das heißt „Christus mansionem benedicat“ und bedeutet, Christus segne dieses Haus.

CHRISTUS SEGNE DIESES HAUS UND ALLE, DIE DARIN WOHNEN und ARBEITEN. ER LASSE UNS IM JAHR 2026 IN FRIEDEN LEBEN!

5-jähriges Dienstjubiläum von Herrn Manuel Blöhe

Am 01. Januar 2021 begann Herr Manuel Blöhe seine Tätigkeit als Hausmeister bei den Franziskanerinnen von Schönbrunn. Sr. M. Gabriele und Sr. M. Barbara durften ihm heute zu seinem 5-jährigen Dienstjubiläum gratulieren. Gemeinsam mit seinen Kollegen erfüllt Herr Blöhe ein breit gefächertes Aufgabenfeld, für Abwechslung in der Arbeit ist also jederzeit gesorgt. Seine erste Aufgabe sei das Streichen der Gartenbänke gewesen, so erinnert sich Herr Blöhe. Nicht nur eine typische Arbeit für Wintermonate, nein auch ein Erfordernis in dieser Zeit. Wir waren mit hohen Infektionszahlen in der Pandemie konfrontiert und damit auch mit der Organisation von Aufgaben in möglichst getrennten Zuständigkeitsbereichen. So kam es, dass Herr Blöhe mit Einzelaufgaben betraut wurde, während der bereits eingearbeitete Kollege die bereichsübergreifenden Tätigkeiten übernahm. Wir sind froh, dass diese Zeit hinter uns liegt. Herr Blöhe hatte sehr bald die Gelegenheit, das gesamte Aufgabenfeld der Hausmeister kennenzulernen und sich darin zu entfalten.

Lege deine Hand in Gottes Hand

Ich sagte zu einem Engel,
der an der Pforte des neuen Jahres stand:
“Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes
der Ungewissheit entgegengehen kann.“
Aber der Engel antwortete:
“Geh nur hin in die Dunkelheit
und lege deine Hand in die Hand Gottes.
Das ist besser als ein Licht
und sicherer als ein bekannter Weg.“

(aus China)

Wir Schwestern wünschen ein gesegnetes neues Jahr!

Schwester Maria Ildefonsa Wagner feiert ihren 90. Geburtstag

Mit großer Freude dürfen wir heute den 90. Geburtstag unserer Schwester Maria Ildefonsa feiern. Sie wurde in Großköchelham geboren, einer kleinen Ortschaft im Landkreis Erding, und wuchs dort zusammen mit zwei Brüdern und zwei Schwestern auf dem bäuerlichen Anwesen der Eltern auf. Im Jahr 1959 ist sie in unser Kloster eingetreten und war viele Jahre in der Behindertenhilfe tätig. Schwester Maria Ildefonsa war immer mit sehr viel Liebe und Zugewandtheit für die Menschen da, die ihr anvertraut waren. Nach wie vor sind ihr regelmäßige Besuche bei ihnen wichtig und gerne nimmt sie sich Zeit für gemeinsame Spaziergänge und Gespräche.

Der heutige Geburtstag begann mit der Feier des Gottesdienstes, bei dem wir um den Segen Gottes für Schwester Maria Ildefonsa bitten durften. Zur anschließenden Gratulationsfeier kamen auch Pater Shaju, der priesterliche Leiter unseres Pfarrverbandes, und Bürgermeister Dieter Kugler. Mittags kamen als weitere Gäste zu diesem Ehrentag Nichten und Neffen sowie ihre Schwester Angela, eine besondere Freude für unsere Schwester Maria Ildefonsa

Es ist Weihnachten

                      Gabentisch und Christbaum                                                                Krippe im Refektor der Schwestern

Mit der abendlichen Vesper haben wir den Hl. Abend begonnen und mit einem schönen gemeinsamen Abendessen fortgesetzt. Kerzen waren entzündet und vielfältige kleine Wunsch – Gaben standen schön verpackt auf den Tischen, als wir nach der gemeinsam gebeteten Vesper in das schön geschmückte Refektor kamen. Nach dem Abendessen begann der besinnliche Teil. Das Evangelium wurde verlesen, besinnliche Worte und leise Musik erklangen und stimmten uns ein. Zum Schluss durfte auch das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ nicht fehlen. Um 22:00 Uhr schlossen wir mit der festlichen Christmette den Hl. Abend ab.

„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden“ das wird uns in der Heiligen Nacht verkündet.

Wir Schwestern wünschen eine gesegnete, friedvolle Weihnachtszeit!

Die O-Antiphonen im Advent

Die letzten sieben Tage vor Weihnachten haben seit dem 7.Jahrhundert einen besonderen liturgischen Akzent. An diesen Tagen wird die Liturgie, vor allem die Vesper vom Stundengebet, von den so genannten 0-Antiphonen umrahmt – gesungene Verse, die so heißen, weil sie jeweils mit einer Christus-Anrufung beginnen, die eine der großen alttestamentlichen Messias-Verheißungen aufgreift. Jede Christus-Anrufung mündet in die Bitte „Komm!“

O-Antiphon vom 17.Dezember

„O Sapientia, O Weisheit, hervorgegangen aus dem Mund des Höchsten – die Welt umspannst du von einem Ende zum andern, in Kraft und Milde ordnest du alles: o komm und offenbare uns den Weg der Weisheit und Einsicht.“

O-Antiphon vom 18.Dezember

„O Adonai, Herr und Führer des Hauses Israel – im flammenden Dornbusch bist du dem Mose erschienen und hast ihm auf dem Berg das Gesetz gegeben: o  komm und befreie uns mit deinem starken Arm!“

O-Antiphon vom 19.Dezember

„O Spross aus Isais Wurzel, gesetzt zum Zeichen für die Völker – vor dir verstummen die Herrscher der Erde, dich flehen an die Völker: o komm und errette uns, erhebe dich, säume nicht länger!“

O-Antiphon vom 20.Dezember

“ O Schlüssel Davids, Zepter des Hauses Israel – du öffnest, und niemand kann schließen, du schließt, und keine Macht vermag zu öffnen: o komm und öffne den Kerker der Finsternis und die Fessel des Todes!“

O-Antiphon vom 21.Dezember

„O Morgenstern, Glanz des unversehrten Lichtes, der Gerechtigkeit strahlende Sonne: o komm und erleuchte, die da sitzen in Finsternis und im Schatten des Todes!“

O-Antiphonen vom 22. Dezember

„O König aller Völker, ihre Erwartung und Sehnsucht; Schlussstein, der den Bau zusammenhält: o komm und errette den Menschen, den du aus Erde gebildet!“

O-Antiphon vom 23. Dezember

„O Immanuel, unser König und Lehrer, du Hoffnung und Heiland der Völker: o komm, eile und schaffe uns Hilfe, du unser Herr und unser Gott!“

Weihnachtsfeier von Mitarbeitenden und Schwestern

„Das Jahr neigt sich dem Ende zu – eine Zeit, in der wir gemeinsam auf das Vergangene zurückblicken und die Momente der Zusammenarbeit, des Engagements und der Begegnung besonders schätzen. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr alle gemeinsam den Abend in unserem neuen Haus St. Margaretha verbringen – ein Ort, der für einige von uns noch neu ist, für andere vertraut und der uns alle willkommen heißt. Lassen Sie uns gemeinsam feiern, ins Gespräch kommen und die festliche Jahreszeit miteinander genießen.“ zitiert aus dem Einladungsschreiben der Generaloberin Sr. M. Gabriele. Schon zu Beginn der Feier stellte sich eine entspannte und fröhliche Atmosphäre ein. Sr. M. Gabriele fand im Rückblick auf das vergangene und durch die Umzüge außerordentliche Jahr 2025,  wertschätzende Worte für die Mitarbeitenden und Schwestern zum Miteinander und Füreinander und bedankte sich für die vielfältigen Dienste. Sr. M. Barbara erfreute mit einer besinnlichen Weihnachtsgeschichte und der Klosterwirt sorgte für ein köstliches kulinarischen Essen. Ein Highlight war die Ehrung von acht Mitarbeiterinnen für das Dienstjubiläen von 5,  20 , 25  und 30 Jahren. Ebenso die Verabschiedung einer Mitarbeiterin in den Ruhestand nach 24 Jahren in der Betreuung der altgewordenen Schwestern. Es war ein lebendiges, ein besinnliches, ein humorvolles Beisammensein.

   

Das schön geschmückte Refektor                                        Liebevoll dekorierteTische                           Der Klosterwirt Herr Strobl und Frau Zandl 

  Sr. M. Consilia mit Fanny                                                         Irene mit Dimitri                              Ehrung von acht Mitarbeiterinnen durch Sr. M. Gabriele

10 Jahre Viktoria-von-Butler-Stiftung

„Wir haben uns in dieser Stunde hier in der Kirche St. Josef versammelt, um Dank zu sagen – Dank für 10 Jahre Viktoria-von-Butler-Stiftung, Dank für eine Weggemeinschaft, die trägt, und Dank für Menschen, die sich mit Herz, Verstand und Hingabe für die einsetzen, die unsere besondere Zuwendung brauchen. Die Viktoria-von-Butler-Stiftung, die wir vor zehn Jahren gegründet haben, ist zu einem Zeichen dieses Weges geworden. Sie erinnert uns an den ursprünglichen Impuls unserer Gründerin: Menschen, die benachteiligt sind, zu schützen, zu stärken, und ihnen ein würdiges, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dieser Auftrag ist heute so aktuell wie damals – vielleicht sogar dringlicher.

Vor 10 Jahren beim Gründungsgottesdienst haben wir die Kerze entzündet, die auch heute brennt. Damals und heute erinnert sie: Gott ist in unserer Mitte. Uns Schwestern wurde beim Festakt das Tuch übergeben, das hier auf den Altarstufen liegt. Es war verbunden mit der Bitte, dass wir das Wachsen und Werden der Viktoria-von Butler-Stiftung mit ihren Stiftungszwecken mittragen in unserem Beten. Ich darf Ihnen zusagen, wir Schwestern kommen dieser Bitte in ehrlicher Verbundenheit und mit Ihnen nach. Wir vertrauen, dass Gott mit Ihren Gaben und Talenten wirkt und alles Engagement in seiner Hand geborgen liegt.“

Zitat aus dem Grußwort der Generaloberin Sr. M. Gabriele Konrad, gesprochen beim Gottesdienst zu „10 Jahre Viktoria-von-Butler-Stiftung“ am 08.Dezember 2025

Frau Anni Kreitmair verabschiedet sich

Frau Kreitmair hat 24 Jahre in unserem Schwesternaltenheim für unsere altgewordenen und pflegebedürftigen Schwestern gearbeitet und hat in der Franziskuswerk Akademie die Ausbildung zur Altenpflegerin absolviert. Am 01.Dezember 2025 ist sie nun in den wohlverdienten Ruhestand getreten. In all den Jahren haben unsere Schwestern zur „Anni“ wie sie zu sagen pflegten, eine gute Beziehung aufbauen können und sie danken ihr für ihren liebevollen Dienst. Achtsam und umsichtig betreute Frau Kreitmair mit viel Fachkompetenz die Schwestern. Sie selber hat, so sagte sie, in ihrem Dienst ganz viel Zuneigung und Mitgefühl erfahren dürfen. Nun wollte sie sich von allen Schwestern bei einer Kaffeerunde verabschieden und hat dazu feine und leckere Kuchenvariationen mitgebracht.

Frau Kreitmair mit Schwestern                                                           Selbst gebackenen leckere Kuchenvariationen

 

Dankesworte und Abschiedsworte von Frau Kreitmair                 Sr. M. Gabriele übergibt  den Segenswunsch „Pace e bene“

Besuch von Bischof Nikolaus

Alle Jahre wieder kommt der Nikolaus zu uns Schwestern              Er verliest eine „himmlische“ Botschaft

 

Er hat auch Gaben mitgebracht                                     Sr. M. Gabriele dankt dem Nikolaus für sein Kommen und für die Gaben