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Maiandacht bei der Mariensäule in Schönbrunn – 16.05.2022

Bei strahlendem Sonnenschein und bayrisch-blauem Himmel fand bei der Mariensäule in Schönbrunn eine Maiandacht statt. 80 Teilnehmer:innen aus nah und fern waren gekommen, um bei der Muttergottes zu beten. Die Blaskapelle Schönbrunn umrahmte die Andacht musikalisch, Msgr. Pfarrer Bartmann hielt die Maiandacht und führte mit Gebet und ansprechenden Worten durch die Feier. Die Mariensäule, eine Nachbildung der Münchner Mariensäule, wurde 1724 von Freiherr von Unertl errichtet, der auch die Hofmarkkirche erbaute. Maria, dargestellt als die Schutzfrau Bayerns, ist auch die Schutzfrau für unser Dorf Schönbrunn und ihre Bewohner:innen.

So war das Schlusslied zugleich eine Bitte:

„Maria, breit den Mantel aus, mach Schirm und Schild für uns daraus, lass uns darunter sicher stehn, bis alle Stürm vorüber gehn. Dein Mantel ist sehr weit und breit, er deckt die ganze Christenheit, er deckt die weite, weite Welt, ist aller Zuflucht und Gezelt. Patronin voller Güte, uns alle Zeit behüte.“.

 

 

Ordensjubiläum bei den Franziskanerinnen von Schönbrunn – 8.05.2022

Die Jubilarinnen mit Generaloberin Sr. M. Gabriele (links) und den Geistlichen und Ministranten nach dem Gottesdienst.

Es war ein bewegender Tag. 12 Schwestern feierten das Ordensjubiläum. Schwester Maria Theresia Schmid kann auf 65 Ordensjahre zurückschauen und feierte das Eiserne Jubiläum. Sieben Schwestern feierten mit 60 Jahren Ordensprofess ihr Diamantenes Jubiläum. Schwester Maria Justitia Bailer, Schwester Maria Cherubina Sax, Schwester Maria Matthia Huber, Schwester Maria Cyriaka Karl, Schwester Maria Ildefonsa Wagner, Schwester Maria Ferdinanda Leopold und Schwester Maria Bonifatia Steinbacher. Schwester Maria Ulrike Höckmayr und Schwester Maria Leonarda Sirl feierten ihr Goldenes Jubiläum und dankten für 50 Jahre Ordensleben. Zwei Schwestern feierten Rubinjubiläum. Sie legten vor 40 Jahren ihre Ordensgelübde ab: Schwester Maria Cäcilia Härtl und Schwester Maria Elisabeth Schemmerer. Etwa 120 Gäste waren aus nah und fern gekommen und feierten mit uns bei einem schönen und berührenden Festgottesdienst, bei dem die Jubilarinnen ein bereites „Ja“ sprachen und die Gelübde erneuerten. Im Anschluss an den Festgottesdienst gab es ein frohes Begrüßen und Gratulieren im schön geschmückten Festsaal. Die Küche leistete ihren Beitrag mit einem festlichem Mittagessen und einem kulinarischem Kuchenbuffet zum Nachmittagskaffe. Der Tag klang aus mit der gesungenen Vesper, die Frau Reichl auf der Orgel wunderbar begleitete. „Schönbrunn versteht zu feiern“, so der Kommentar eines Gastes bei der Verabschiedung.

 

Neuer Durchblick – 4.05.2022

     

Der Verbindungsbau aus den 1960iger Jahren bis 2021            Nach Rückbau des Verbindungsbaues 2022

Das Haus St. Margaretha (rechts) ist derzeit eine Baustelle. Es wird generalsaniert für das Wohnen inklusive Pflege und Betreuung der Franziskanerinnen von Schönbrunn. 1903 wurde das Haus St. Margaretha erbaut als sog. Schwesternhaus. In den 1960iger Jahren erfolgte mit dem Bau des Hauses St. Elisabeth (links) ein Verbindungsbau zum Haus St. Margaretha. Die nunmehr erarbeitete Gebäudekonzeption sieht diese Verbindung nicht mehr vor, sodass ein Rückbau des Verbindungsbaues vorgenommen wurde. Es eröffnete sich damit neu ein Blick auf das Schloss Schönbrunn.

Maria, wir dich grüßen…. – 1.05.2022

 Maialtar in der Klosterkirche St. Josef

„Maria, wir dich grüßen, o Maria, hilf! Und fallen dir zu Füßen, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all, hier in diesem Jammertal!“ So lautet die erste Strophe eines Marienliedes. Es wird in dieser schwierigen Zeit ein Herzensgebet vieler Menschen sein. Im Monat Mai wenden wir uns ganz besonders an Maria, die  Mutter Jesu. Ihr Bild, das in unserer Kirche steht, haben schon unsere Vorfahren verehrt. Maria, die uns ihren Sohn hinhält, so als wollte sie sagen: „Seht den Heiland der Welt, was er euch sagt, das tut“ Was er euch sagt, das tut, das hat sie auch bei der Hochzeit in Kana gesagt, als dort der Wein ausging. Sie lenkt uns zu Jesus hin, sie betet mit uns, sie geht mit uns, sie legt Fürsprache für uns ein. Maria, Schwester im Glauben, Mutter Gottes, bitte für uns und für die ganz Welt.

Ostern, Fest der Auferstehung des Herrn – 17.04.2022

   

                               Osterkerze mit Auferstandenen                                                   Ostergottesdienst in der Klosterkirche St. Josef

„Frohlocket, ihr Chöre der Engel, frohlocket, ihr himmlischen Scharen, lasset die Posaune erschallen, preisen den Sieger, den erhabenen König!“ So eröffnete das wunderbare Exultet, das Osterlob, in der Osternacht seinen Gesang. In diesem Jahr vorgetragen vom Priesteramtskandidaten Christian Ulbrich. Und am Ostermorgen wird uns gesagt „Christus ist auferstanden, Christus ist wahrhaft auferstanden. Halleluja. Halleluja.“ Voll Hoffnung und Zuversicht hineingesprochen in unsere schwierige Welt. Er, der Auferstandene Herr, ist an der Seite der leidenden Menschen und geht mit ihnen durch das Schmerzvolle und Dunkle, das sie erleben müssen.

In diesem Jahr durften wir wieder mit einer großen Gemeinde in der Klosterkirche den Osterfestgottesdienst feiern. Es waren etwa 150 Gottesdienstbesucher:innen gekommen. Die Blaskapelle Schönbrunn spielte klassische Stücke wie z.B. das Haec dies von Ett und das Halleluja von Händel. Spürbar war wieder das Tragende und Verbindende einer glaubenden Gemeinschaft.

 

Karsamstag – 15.04.2022

Kreuzverehrung vor dem Franziskuskreuz in der Klosterkirche St. Josef

Am Karsamstag verweilt die Kirche am Grab des Herrn und betrachtet sein Leiden und seinen Tod.

Wir danken dir, Herr Jesus Christ, 

dass du für uns gestorben bist

und hast uns durch dein teures Blut

gemacht vor Gott gerecht und gut.                                                                                                                                                                                                        

 

 

Karfreitag – 15.04.2022

                    Kreuz in der Klosterkirche St. Josef

Jesus breitet die Arme am Kreuz aus, um uns alle mit seiner Liebe zu umarmen – und uns mitzunehmen in den Himmel. Letztlich ist es so, dass jedes Leben auf dieser Erde Schiffbruch erleidet, weil der Tod immer der große Eisberg ist, an dem wir alle zerschellen. Das Kreuz ist das Gegenbild gegen das Auseinanderdriften und Untergehen in den dunklen Tiefen des Todes. Es ist die Planke, die uns rettet, weil uns Jesus umarmt und mitnimmt zum Vater des Lebens, hinein in die Liebe, die ewiges Leben bedeutet. „Seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt. Kommt, lasset uns anbeten.“

 

Gründonnerstag – 14.04.2022

       Altarbild vom letzten Abendmahl in der Klosterkirche St. Josef

Mit dem Abend des Gründonnerstag beginnt das Triduum von Tod und Auferstehung Jesu. Bereits in der Fußwaschung und dem Letzten Abendmahl zeigen sich Jesu Hingabe für und seine Liebe zu uns, die ihn bereit machen, das Kreuz für uns zu tragen und sich für uns bis zum Tod hinzugeben. Mit dem Letzten Abendmahl hat er uns das Sakrament hinterlassen, in dem er sich uns immer wieder ganz schenkt und in dem wir seinen Tod und seine Auferstehung feiern. Die Selbsthingabe Jesu läuft nicht ins Leere. Sie wird vom Vater angenommen und führt zum Leben für alle, die sich Jesus anvertrauen und bereit werden, ihm auf seinem Weg nachzufolgen.

Palmsonntag – 10.04.2022

                  Palmzweige, gesegnet bei der Palmsonntagliturgie

Am Palmsonntag ist der Brauch erhalten, die Zweige von der Palmsonntagsprozession mitzunehmen und sie an das heimische Kreuz zu stecken. Im Segensgebet am Beginn der Prozession werden sie als „Zeichen des Lebens und des Sieges“ gedeutet, „mit denen wir Christus, unserem König, huldigen“. „Ans Kreuz gesteckt erinnern sie das ganze Jahr daran, dass sich gerade in seinem Leiden und Sterben am Kreuz Jesus Christus als Sieger über den Tod erweist. Die Botschaft der Palmzweige lautet: Kreuz und Auferstehung gehören zusammen!“.

Schwester Maria Kuniberta feiert 85. Geburtstag – 2.04.2022

Sr.Johanna, Generaloberin Sr. Gabriele, Sr.Kuniberta (Mitte). Sr. Laurentia, Sr. Barbara (von links)

Schwester Maria Kuniberta wurde am 02. April 1937 als jüngste von sieben Geschwistern in Schwabhausen geboren. Heute feiert sie im Kreis ihrer Mitschwestern ihren 85. Geburtstag. Nach dem Gottesdienst in der Kapelle von St. Raphael stellten sich die Schwestern der Ordensleitung, Herr Pfarrer Bartmann, Leiter des Pfarrverbandes Röhrmoos-Hebertshausen und Herr Arthur Stein, 2. Bürgermeister der Gemeinde Röhrmoos, als Gratulanten ein. Beim Mittagessen gratulierten die Schwestern der Hausgemeinschaft des Schwesternaltenheims und nachmittags feiert Schwester Maria Kuniberta mit den Schwestern und Mitarbeiterinnen ihrer Wohngemeinschaft. Schwester Maria Kuniberta lebt und wirkt seit 59 Jahren im Kloster der Franziskanerinnen von Schönbrunn. Sie war in unterschiedlichen Aufgabenfeldern der Ordensgemeinschaft tätig und lebt jetzt im Altenheim der Schwestern. Dort übernimmt Schwester Maria Kuniberta nach wie vor kleine Dienste im Speisesaal der Schwestern. Sie liest gerne und verbringt auch manche Stunde im Garten. Der Vormittag gehört dem Gebet, der Nachmittag der Muße. So lebt und genießt Schwester Kuniberta ihren Ruhestand.